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Eine knappe aber relativ vollständige Anleitung hierzu ist die
Beschreibung von
Bernd Westermann für das Nokia 3650. Leider scheint das für das N6600 so nicht zu gehen! Bisher
habe ich nur ein Ping vom Rechner auf das Handy hinbekommen, das nach einiger Zeit abgebrochen
wird, mehr scheint mit Nokia eigenen Boardmitteln nicht drin zu sein. Den ping habe ich auch nur mit
tatkräftiger Unterstützung von Thomas Butter hinbekommen, dem auch an dieser Stelle gedankt sei.
Für den funktionierenden Ping geht man genau wie beim 3650 vor. Man setzt einen lokalen DNS auf, der
wsockhost.mrouter anbietet. Dies wird auch vom N6600 abgefragt. Unten habe ich dazu ein paar zusätzliche
Tipps niedergeschrieben.
Die /etc/ppp/options muss angepasst werden, so dass der DNS angeboten wird.
Danach kann man die Verbindung zum N6600 öffnen (BT Adresse wieder austauschen):
sdptool add --channel=2 SP
dund --listen --channel 2 --nodetach &
rfcomm connect 2 00:60:57:D6:04:34 2
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Man kann nun die für das N6600 in /etc/ppp/options eingestellte IP Adresse anpingen (bei mir 192.168.1.2).
Nach einiger Zeit beendet das N6600 diese Verbindung wieder. Bei Thomas fragt das N6600 auch noch den Port
3004 ab, was bei mir so noch nicht funktioniert hat. Opera kann auf diese Verbindung leider nicht zugreifen,
eigene Java Programme auf dem Handy laut Thomas auch nicht.
Man kann also wohl davon ausgehen, dass Nokia diese Verbindung für Internet Verbindungen geschlossen
hat, was ziemlich ärgerlich ist. Allerdings scheint deren Syncsoftware immer noch über diesen Kanal zu
gehen, was für mich das Hauptinteresse war. Ich werde also noch ein bisschen probieren, ob man nicht
heraus bekommen kann, wie die Syncsoftware unter Windows funktioniert, und ob man da nicht etwas ähnliches
unter Linux bauen kann.
Hier noch ein paar vielleicht nützliche Tipps zusätzlich zur Beschreibung von Bernd Westermann für
das Aufsetzen des lokalen DNS:
Aufsetzen des lokalen DNS
- Nach Änderung der lokalen DNS Einstellungen, muss named erneut gestartet werden. Dies funktioniert
als root z.B. mit:
killall named; named
- Damit der lokale DNS benutzt wird, muss in /etc/resolv.conf die lokale Adresse als nameserver
eingetragen sein.
- Damit der eigene DNS demon automatisch startet, muss er in init.d eingebunden werden: Z.B. mit
ln -s /etc/init.d/bind9 /etc/rc5.d/S13bind9
- Das Aufsetzen wird stark vereinfacht durch benutzen einer Konfigurationsoberfläche. Ich benutze für
viele Konfigurationen gerne den Webmin, ein HTTPS-Server, der Zugriff auf unterschiedliche Konfigrationen
des Systems bietet.
apt-get webmin-bind
- Leider kommt man wohl nicht umhin, DNS rudimentär zu verstehen, sonst wird man definitiv Probleme
mit dem Aufsetzen eines eigenen DNS bekommen.
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