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05.10.2004: Der letzte Akt in Rudora
Krönung, 2. TeilDie Helden machten sich weiter auf dem Weg durch das Gildegebäude auf der Suche nach den drei Scheiben. Man vermutete, dass diese sich in einem Raum im oberen Stockwerk befinden könnten. Kurz vor diesem Stockwerk gelang es den Helden die Wachen nicht mehr auszuschalten, bevor sie „Alarm!“ schreien konnten, nun blieb nur noch der direkte Weg.

Man ging mit den Varedonen, die man unterwegs aufgesammelt hatte, in das obere Stockwerk, konfrontierte vorhandene Wachen sofort und kämpfte sich zu der Tür, hinter der die Scheiben vermutet wurden und hinter der ein auffälliges waberndes Rauschen zu vernehmen war.

Beschwörung der GildemagierGor schaute durch das Schlüsselloch und sah einen großen Saal, in dessen Mitte offenbar etwas beschworen wurde, denn darum herum standen viele Erzmagier dem Raummittelpunkt zugewandt. Um sie herum standen in einem Kreis die Varedonen von Lord Werrach, der einen Pakt mit der Magiergilde hatte und der Gegenspieler von Farundaran war. Ausserdem noch einige schwer gerüstete barbarische Krieger.

Auf der Ebene dieses Raumes waren nun die verbliebenen Varedonen mit den Helden versammelt, Taliadana stand hinter Gor bei der Tür. Von unten war nun Tumult zu hören, einige Gildewachen kamen heran gestürmt, offenbar begleitet von den mächtigen Steingolems. Die Varedonen kämpften heldenhaft gegen die Angreifer, Gor und Taliadana bekamen davon nicht viel mit, da sie in einem Vorraum zu dem Saal der Beschwörung standen, dessen Tür sich verschlossen hatte und sie von ihren Freunden trennte. Der Kampf der Varedonen von Farundaran war so laut, dass die Werrach Varedonen im Beschwörungsraum nun ihrerseits die Tür öffneten und sich Gor und Taliadana nun einer Übermacht entgegen stehen sahen. Gor kämpfte tapfer, schlug einem Varedonen die Beine ab, Taliadana liess ihre Kidara Kette fliegen und schleuderte erfolgreich Kugelblitze. Trotzdem war klar, dass die beiden sich der Übermacht nur schwer erwehren können würden, sie steckten einige Verwundungen ein. Schlacht in der MagiergildeSo zog Taliadana ein Schwert aus ihrem Oberschenkel, dass ein Angreifer in diesen gerammt hatte und nun genüsslich darin drehen wollte, machte einen Salto über den Angreifer und stand nun vor der Tür, die sie von ihren Freunden trennte. Sie öffnete diese und sprang mit einem weiten Satz in den Raum, der von Farundarans Varedonen noch gehalten wurde. Auch Gor konnte sich mit einem heftigen Sturmangriff aus der Falle der Übermacht befreien und so zu den Freunden stoßen. In dem Moment, in dem die beiden den Vorraum verlassen hatten, flogen auch schon Pfeile der Farundaran Varedonen in den Vorraum, die aber an Lord Werrachs speziellem Schild abprallten und sofort auf die Schützen zurück flogen.

Der Kamf tobte, Orlando schaltete Magier aus, die Steingolems führten, Varedonen kämpften gegen Varedonen, Taliadana sprang und rannte an Wänden entlang, den Angriffen so ausweichend und dabei ihre Klingen Blut trinken lassend und Gor ließ immer und immer wieder seine mächtige Waffe auf die Angreifer hernieder krachen. Da plötzlich rief Farundaran seinem Erzfeind Lord Werrach zu: „Lass es uns ausmachen wie Varedonen. Mann gegen Mann!“ Alle hielten inne, auch Lord Werrach befahl seinen Varedonen, die Waffen zu senken.
Die beiden Varedonen Meister liefern sich ein Duell
Es begann ein Kampf zwischen den beiden Kriegern, der geprägt war durch die Erfahrung von vielen Schlachten: Man beobachtete den Feind genau, suchte Schwachstellen bei dem anderen und suchte erst dann seine Chance. Nach einiger Zeit, in der Farundaran die Oberhand über den Kampf gewann, sprach er zu Lord Werrach. Er bat ihn, einzuhalten und nicht den Tod zu suchen, sondern sich von den Machenschaften der Gilemagier los zu sagen und mit ihm gemeinsam einen neuen Weg für die Varedonen einzuschlagen. Farundaran wählte die Worte gut, denn Lord Werrach nickte, nachdem er die Worte gut bedacht hatte und zog mit seinen Varedonen ab.

Mit den nun relativ schutzlosen Magiern wurde sehr schnell kurzer Prozess gemacht, Orlando stürmte durch sie durch wie ein Blitz und hinterließ Tod, wobei er noch gerade in den Augenwinkeln beobachten konnte, dass Xamenion, der Gildemeister, durch eine Geheimtür im großen Beschwörungsraum mit den 3 Scheiben verschwand. Er stürmte ihm hinterher, seine Freunde versuchten ihm zu folgen, blieben aber bei seiner unglaublichen Geschwindigkeit zurück, sahen aber noch gerade den Haß in Orlandos Auge, der sich vorgenommen hatte, den Tod seiner Schwester zu rächen, an dem Xamenion beteiligt war. Es begann eine Hatz durch die Gilde, die in dem Raum endete, wo sie schon einmal einem Metallgolem gegenüber standen, der ihnen den Weg zu der Wurzel versperrt hatte. Xamenion stellt sich dem KampfOrlando stellte hier seinen Erzfeind und griff ihn mit Explosionsgeschossen und Giftdolchen an. Als die Freunde endlich auch eintrafen, wollte Gor sofort mit seiner Waffen nach Xamenion schlagen, hielt aber im Ansturm inne, da Orlando ihm Einhalt gebot, er wollte Xamineon für sich. Das sagend warf er gleich mehrere Explosionsgeschosse auf den Gildemeister. Die Freunde konnten gerade noch mit einem Hechtsprung in den Nebenraum in Deckung bringen, Gor warf sich über Orlando, ihn mitreissend und so schützend, da hörte man mehrere heftige Explosionen, denen Xamenion geschwächt offenbar mit seinen Schutzzaubern nicht mehr ausweichen konnte, denn man sah von ihm danach nur noch Teile im Raum verteilt. Xamenion, hatte die Steingolems aktiviert, die Scheiben lagen auf der anderen Seite des Raumes auf einem Tisch. Kein Problem für Taliadana, die katzenhaft über die Golems sprang, ihren mächtigen Schlägen ausweichend, und so die Scheiben aus dem Raum befördern und Gor übergeben konnte. So hatte man nun alles für Gors Krönung parat.

Die Helden gingen zurück zur Kanalisation, dort zu dem unteren Eingang der Bluthalle, den sie schon auf dem Hinweg gesehen hatten. Gor erklomm die Treppe, öffnete eine Schiebetür und sah, dass der Durchgang durch den Blutstein blockiert war. Schutzkreis unter dem BlutsteinEr sah auf der unteren Seite des Steines den Namen von Haran Amas mit Blut notiert, umrankt von geheimnisvollen Zeichen. Orlando klärte auf, dass dies ein Schutzzauber für Haran Amas sei, der nur auf eine bestimmte Art weggewischt werden konnte. Die vier rätselten eine Zeit lang an den Zeichen, fanden tatsächlich die richtige Reihenfolge heraus und wischten den Zauber hinweg, gerade rechtzeitig, als der Blutstein weggetragen wurde, um zum Platz der Zeremonie getragen zu werden.

Die vier, unter der Luke lauernd, hörten nun ein Gespräch zwischen Wigwaras, Haran Amas und dem alten König Telowang mit an, der gar nicht so tot war, wie ihnen berichtet worden war. Man erfuhr, dass Wigwaras höchstwahrscheinlich auf Haran Amas Betreiben hin, den König vergiftet hatte. Telowang strafte Wigwaras mit seinem Schwert, worauf Haran Amas dem König den Kopf abschlug und dann rief, dass sich König und Sohn gegenseitig getötet hätten, nun war der Thron für ihn frei!

In diesem Moment stürmten die Helden aus der Luke, in der Bluthalle standen nun nur Haran Amas mit einigen mächtigen Barbaren-Kriegern. Gor sprach die Krieger an, dass er der kommende rechtmässige König sei. Währenddessen schlich sich Taliadana um die Gruppe herum in den Rücken von Haran Amas. Auf einmal schrie sie: „Für Thlok Den!“, sprang auf den Rücken von Haran Amas und hielt ihn eisern umklammert mit Füßen und Armen. Taliadana und Haran Amas verglühen in einer gewaltigen blauen Explosion!Sie begann, bläulich zu leuchten, das Leuchten wurde immer intensiver und manifestierte sich ein einer strahlenden blauen Kugel um die beiden herum, die auf einmal mit einem ohrenbetäubenden Knall explodierte. Es blieben nur Teile von Haran Amas übrig, in denen die sterbende Taliadana lag. Farundaran, konnte das eben gesehene nicht fassen und stürmte zu ihr, nahm sie in den Arm in der Hoffnung, sie zu retten. Da richtete Taliadana die Worte an ihn, die sie schon so oft in ihrem Herzen bewegt hatte bei dem Gedanken an Haran Amas Tod: „Jedes Wesen auf dieser Welt hat genau einen Gegenpart, mit dem es ihm vorher bestimmt ist, durch diese Welt zu wandeln und sein Glück zu finden. Dieses Glück hatte ich bereits in Thlok gefunden, doch Haran Amas hat es grausam zerstört. Für ihn habe ich Rache genommen und mit ihm werde ich nun wieder vereint sein, um glücklich durch eine andere Welt zu wandeln.“ Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen machte sie ihren letzten Atemzug und fand sich in den Armen ihres Liebsten wieder...

Armbrüste richten sich auf die HeldenDie Helden verloren keine Zeit und machten sich auf zur Krönung von Gor. Sie verließen die Halle und das Volk, das einen anderen erwartet hatte, verstummte. Die Armbrustschützen auf der Mauer richteten ihre Waffen auf die drei, doch der Kommandant hatte auf einmal einen mächtigen Drang, sich zu erleichtern (der ihm von Orlando eingepflanzt wurde), so blieb der Schießbefehl aus. Gor trat an den Blutstein und legte die Wurzel neben diesen. Die Wurzel verschwand im Boden und aus ihr sproß ein gewaltiger ätherischer Baum. Dann hielt er die drei Scheiben über seinen Kopf, die sich in die Luft hoben und zu kreisen begannen und ein Portal öffneten, durch das ein mächtiger Drache kam, den Gor als seinen Meister ansprach. Der Drache verkündete dem Volk, dass dieser Krieger Gor der Auserwählte sei, dem es bestimmt sei, über das Volk von Rudora zu regieren und es wieder zum alten Glauben zu führen. Gor tat seinen letzten Schritt, er bestieg den Blutstein. Das Volk, das vorher noch so erstarrt war, Taliadana und Thlok Denjubelte nun frenetisch seinem neuen König zu und es begannen die Feierlichkeiten, an denen die Menschen, die einen Sinn dafür hatten, auch Talidana Hand in Hand mit ihrer Liebe Thlok Den in Astralkörpern wandelnd sehen konnten.

Gor läutete neue Zeiten ein: Er schwor die Barbarenstämme auf sich und die alte Religion ein, löste die korrupte Magiergilde auf, brachte die alte Königin Amera in das Exil, das sie den Helden angeboten hatte und schickte Orlando in das Südreich, um sich der Zerschlagung der Assassinen-Orden zu widmen. Die Trolle aus dem Wald zogen nach Runadun zum dort gepflanzten Herzen des Waldes und errichteten dort eine neue Heimat, die die alte Stadt Runadun überwuchern würde.
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c o m m e n t s
09.10.2004: Grischa
@Dirk: Ich hoffe, das ist jetzt auch für Dich positiv genug geschrieben?
@All: Bilder folgen noch, ich muss mich noch kurz in die Keltenquest heute einlesen..
10.10.2004: Octavio
Du hast das sehr nett beschrieben mit den Armbrustschützen und ihrem Kommandanten, denn es wird deutlich, dass nur ein Quäntchen zwischen einem Schiessbefehl und einem kleinen Buchstabenverdreher steht, für den Meister Orlando seinen scharfen Geist hat spielen lassen. Wenn Meister Orlando dann noch älter und finsterer geworden ist vielleicht nach den Kontakten mit Ignis Meran, dann könnte er sicherlich auch einen kollektiven Sch..ssbefehl an alle Armbrustschützen geben. Nun denn, war alle mal sehr nett und ihr habt die Queste sehr gut gemeistert.
12.10.2004: Klaus
Ein wahrlich krönender Abschluss für eine geniale Kampagne.
12.10.2004: Grischa
Stimmt, mir hat es auch super gefallen, noch besser, als Octavio auf Tarot Karten umgestiegen ist. Zum einen fand ich diese Art des Kampfes ziemlich ansprechend, zum anderen hat man Möglichkeiten, seine Patzer schön zu reden, wenn man sich geschickt anstellt.
Schade, dass Du, Klaus, zur Keltenquest keine Zeit hattest, war auch wieder ein schöner, interessanter und spannender Abend!
Aber heute freue ich mich erst mal wieder auf Hunter, das letzte Mal war ich ja richtig begeistert, mal schauen, ob das heute wieder klappt, nachdem man vorher schon mal Erfahrungen gesammelt hat.
Allerdings fand ich gerade auch die vorher ausgesuchten ziemmlich platten Stereotypen reichlich geil für so ein Spiel, werde also wohl meinen Charkter wieder nicht gross ausfeilen. Passt einfach gut, finde ich...

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