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08.11.2004: Formwandler in Erat
Formwandler in Erat Palladium: Peotre führte noch einige nächtliche Bogenschützen-Attacken auf das Oger Lager an, während Hammerfaust die Infanterie befehligte und Aramil ein Nickerchen in Hammerfausts Schutz nahm.

Peottre berichtete von seinen Attacken, dass er beobachtet hatte, dass das Lager nicht mehr voll besetzt war, scheinbar war ein Stoßtrupp aufgebrochen, man vermutete, dass die Gegner einen Hinterhalt vorbereiteten. Kurz vor Morgengrauen berichteten Späher, dass das Oger Lager komplett verlassen war, auch die restliche Truppe war offenbar bereits in Richtung Erat aufgebrochen. So wurden alle ruhenden Truppen geweckt und man brach nach Erat auf.

Der Oger Trupp war recht langsam, so konnte man ihn überholen und plante einen Hinterhalt an einer Brücke vor Erat, die man einstürzen lassen wollte, um dem Trupp die Reise zu erschweren. Leider wurde man an der Brücke bereits von dem Oger Vortrupp erwartet. Die Freunde sammelten Reiter um sich und stürmten auf die Brücke zu. Als sie nahe genug waren, schleuderte Peottre einige Feuerbälle auf die Brücke, die dann lustig kokelte, aber leider nicht einstürzte. So riß Aramil kurz entschlossen mit ungeheurer telekinetischer Gewalt an einem Brückenpfeiler, und endlich stürzte die von Feuer bereits geschwächte Brücke ein. Es entbrannte eine Schlacht mit der großen Oger Vorhut, in der Aramil den Brückenpfeiler als Oger-Rammbock durch die Luft fliegen ließ und Hammerfaust mit seinem neu erstandenen magischen Schwert auf Oger-Nasen-Jagd ging und dabei kurzzeitig mit tatkräftiger Unterstützung eines Ogers das Fliegen erlernte. Heldenhaft gelang es ihnen aber, die gesamte Vorhut aufzureiben, Hammerfaust konnte sich einen imposanten Gürtel aus Ogernasen anfertigen.

Über eine flußaufwärts erspähte Furth überquerte man den Fluß und kam gerade rechtzeitig auf der anderen Seite der Brücke an, als das Hauptheer der Oger eintraf. Die letzten Pfeile wurden über den Fluß geschossen, aber man musste erkennen, dass die Übermacht zu groß war, so trat man beschleunigt die Weiterreise nach Erat an.

In Erat tat Lolindir ganze Arbeit: Er steckte den Sklavenmarkt, der mit potentiellem Nachschub für die eintreffende Armee gefüllt war, in Flammen, stellte einige Formwandler und konnte deren Anzahl so auf 5 dezimieren, und alarmierte die Bevölkerung über den Glockenturm von Erat. Als Lolindir allzu geschwächt von all den Kämpfen war, konnte ein weiterer Formwandler ihm das Licht ausknipsen...

Die drei anderen Helden fanden, als sie in Erat eintrafen, Chaos vor: Der Sklavenmarkt war in Flammen aufgegangen, die Bevölkerung von Erat lief ängstlich durch die Straßen und auf dem Marktplatz waren viele Leichen zur Verbrennung aufgebahrt. Peottre entdeckte sogar doppelte Leichen, so war der Magistrat in zweifacher Ausführung aufgebahrt. Als sich Aramil umsah, entdeckte er die Leiche von Lolindir! So schnell er konnte trug er die Leiche zum Tempel von Licht und Dunkel, gefolgt von seinen beiden Gefährten. Dort erbat man einen Wiederbelebungszauber, den Aramil mit all seinem Gold und Hammerfaust schweren Herzens mit zwei Goldstangen bezahlte. Die Wiederbelebung gelang und wurde sofort belohnt: Mit einem heftigen Schlag von Lolindir in Aramils Gesicht! Aramil war fassungslos und konnte vor dem zweiten Schlag wegtauchen, da griff Lolindir nach dem Stab, der an Aramils Rucksack hing. Hammerfaust griff ein und hielt den Freund in eiserner Umklammerung fest, worauf Aramil ihm nun einen betäubenden Schlag an die Schläfe setzen konnte. Aramil verschaffte sich per Psi Kräfte einen Blick in Lolindirs Innereien und entdeckte dort erstaunliches: In Lolindirs Körper sah es weder elbisch noch sonst irgendwie bekannt aus, das konnte unmöglich Lolindir sein. Man vermutete einen Formwandler! Hammerfaust, der über den nutzlosen Verlust seiner zwei Goldbarren extrem aufgebracht war, verschaffte sich nun ohne jegliche Psi Kräfte ebenfalls einen Einblick in die Eingeweide des Formwandlers, in Kauf nehmend, dass dieser diese Untersuchung nicht überleben würde.

Man kehrte zum Marktplatz zurück und traf dort auf Sir Crandal, den man befragen wollte. Bei dem Gespräch untersuchte Aramil diesen und entdeckte, dass auch dieser bereits durch einen Formwandler ersetzt worden war. Er gab Hammerfaust ein Zeichen, sprang zurück und kurz darauf hatte Hammerfaust auch hier der Formwandlerei ein Ende bereitet. Man besuchte die Stadtwache, sprach mit dem Obersten der Wache, der Aramil nach kurzem Überlegen erkannte und auch bei einem prüfenden Blick in die Eingeweide nichts verdächtiges offenbarte. Man berichtete dem Obersten von den Geschehnissen und beauftragte ihn mit der Versorgung der mitgebrachten Truppen, dann machte man sich auf die Suche nach Lolindir. Als sie auf den Marktplatz zurück kehrten, waren ihre gesamten Truppen verstorben, sie lagen mit Schaum vor dem Mund offenbar vergiftet auf dem Marktplatz!

Sofort machte man sich auf die Suche nach dem Stadtwachen Oberst, fand ihn im Kreise von 3 weiteren Formwandlern und eliminierte ihn kurzerhand. Peottre folgte den flüchtenden drei Formwandlern, sie lösten sich aber spurlos im Getümmel der Gassen auf.

Etwas mutlos ging man in die Taverne von Erat, wo Peottre und Hammerfaust sich ein Bier bestellten. Aramil wollte Kontakt zu seinem Onkel aufnehmen. Da er geistig völlig geschwächt war, kam eine Astralreise nicht in Frage, so ging er auf konventionellem Weg zum Haus seines Onkels. Die verschlossene Tür wurde eingetreten, da Aramil wusste, dass Aust Amakiir eine Art Schutzkeller hatte, in dem Aramil ihn vermutete. Als er den Keller betrat, sprang ein wilder Elfe mit zwei Äxten auf ihn und fragte: „Worauf schläfst Du am liebsten?“. Der verschreckte Aramil erkannte Lolindir und verkniff sich ein Schmunzeln, als er an die früheren Streitereien um Aramils Armbrust denken musste. So sagte er: „Auf meiner geladenen Armbrust natürlich!“ und nahm seinen Freund in die Arme, der völlig geschwächt zu Boden sank. Aramil versorgte ihn mit seinem einzigen Super-Heiltrank, den er vorher von Hammerfaust für Notfälle geschenkt bekommen hatte, dann stützte er den Freund auf dem Weg zur Taverne.

Lolindir berichtete dort den Gefährten von seinen Erlebnissen in Erat und auch davon, dass er beim letzten Kampf den Tod schon vor Augen um sein Leben gebetet hatte. Als er von seiner Ohnmacht wieder aufwachte, fand er sich in einem Kellergewölbe wieder und konnte Aust, den Onkel von Aramil, erkennen, der ihm offenbar eine Wiederbelebung geschenkt hatte und dann verschwand.

So sitzen die vier Gefährten endlich wieder vereint in der Taverne von Erat und erwarten bei Einbruch der Nacht den Angriff einer Oger-Armee ohne die Spur eines Planes oder Unterstützung...

Ingame Thread im Forum
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c o m m e n t s
11.11.2004: Lolindir
Ich bezweifel stark das es euer Onkel war, der mir half...Aramil.....
11.11.2004: Dirk
Zusatz: diese Bemerkung machte Lolindir im Haus des Heilers zu Aramil....
14.11.2004: Aramil
Wer denn dann? Meintet ihr nicht, es wäre mein Onkel gewesen, der euch versorgte? Was glaubt ihr, wer euch half?
14.11.2004: Lolindir
Vielleicht hat jemand die gestalt eueres onkel angenommen,oder es war das was ich sehen sollte.....Tief in meinem inneren weiss ich aber, das es nicht euer onkel war der mir half....auch wenn alles den anschein danach hat... wo soll er denn sein? in der stadt ist er nicht, das spüre ich.....
16.11.2004: der lila Zwerg
Brrr, mich gruselt vor dem neuen Lolindir, er macht so seltsame Bemerkungen und Danke für den Ring und so, aber das hörte sich auch so höchst seltsam an, so kenn ich den nicht. Es werden düstere Zeiten auf uns zu kommen. Zumindest wird man mich jetzt nicht mehr so leicht erkennen, wenn ich mich absetze.
24.11.2004: Dirk
Hi Grischa

warum schliesst du denn soviele themen auf dem forum? finde ich gaga... lass die doch mal offen...
24.11.2004: Grischa
Ich habe noch kein einziges Thema geschlossen. Die einzigen geschlossenen Themen sind meines Wisens in dem Palladium Forum, und da ist Klaus für zuständig. Aber ich fand es schon sinnvoll, die zu schliessem, denn das sind ja Gespräche zu vergangenen Terminen. Ich denke (scheinbar ähnlich wie Klaus), dass man im neuesten Thread über die neuesten Geschichten reden sollte, um die "Vergangenheit nicht zu ändern". :-)
24.11.2004: Klaus
@Dirk:
Ich habe eigentlich nur Threads geschlossen, von denen ich denk, dass da nichts neues mehr kommen wird und sollte.
Ansonsten schliesse ihc mich Grischas Interpretation an.
24.11.2004: Dirk
Naja bei "Lolindirs Erlebnissen" wollte ich noch weiterschreiben, deshalb....dann muss ich ja immer n neues thema für eröffnen....

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