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24.11.2004: Erat fällt!
Brennde Häuser Lolindir hatte all sein Habe an die Freunde verteilt und verschwand, Aramil hatte sich nach merkwürdigen Versuchen auf ein Zimmer zum Meditieren zurück gezogen und Peottre und Hammerfaust machten sich auf den Weg zum höchsten Glockenturm der Stadt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Glockenturm von EratVom Glockenturm schauten sie gen Westen und sahen tatsächlich am Horizont die Ogerarmee, die ihnen leicht verkleinert erschien. Peottre läutete die Alarmglocke, worauf sich der Platz vor dem Tempel mit Eratianern füllte. Er warnte vor dem bevorstehenden Angriff, versuchte die immer noch verbliebenen Einwohner zur Evakuierung der Stadt zu überreden. Drei Bewohner mit offenbar höherem Status lösten sich von der Menge und bewegten sich zum Glockenturm. Peottre und Hammerfaust befürchteten Formwandler und warnten die Bevölkerung, die drei wurden von der Menschenmenge eingehend befragt. Peottre und Hammer gingen hinunter und hörten mit an, dass die drei offenbar alle Fragen der Einwohner beantworten konnten, und Peottre musste sich für seinen Irrtum entschuldigen. Einer der drei Bewohner ging nun auf den Glockenturm, um sich selber einen Überblick zu verschaffen, Peottre und Hammer folgten ihm kurz darauf. Oben angekommen, war der Bewohner nicht mehr zu entdecken, aber Hammer roch die Präsenz eines Wesens und wurde kurz darauf von einer unsichtbaren Hand in die Höhe gehoben. Es entspann sich ein Kampf zwischen den beiden Helden und dem unsichtbaren Angreifer. Als der Angreifer genügend eingesteckt hatte, machte er sich auf der Turm Balustrade sichtbar und sprang in die Tiefe, im Flug sich wieder unsichtbar machend. Sie erkannten einen Begleiter der Sir Crandal Imitation, den Peottre in den Gassen von Erat verfolgt und verloren hatte.

Während dessen war Aramil durch die Alarmglocken aus seiner Meditation erwacht. Er schnappte all seine Sachen und stürmte die Treppe hinunter, direkt in eine Faust rennend, die wuchtig in seinem Gesicht landete. Er stand einem der Formwandler gegenüber. Mit einem neu erlernten telekinetischen Tritt schleuderte Aramil den Angreifer nach hinten, der leicht benommen auf dem Rücken zum liegen kam. Aramil stürmte auf ihn zu und wollte ihm einen weiteren Kick geben, der Formwandler konnte sich aber geschickt zur Seite rollen, worauf Aramils Wucht in den Boden stieß und er mit seinem Fuß in selbigem stecken blieb. Der Angreifer flüchtete durch die Tür. Mit einem Traktorstrahl seines Willens bekam Aramil den Formwandler nicht richtig zu fassen, so konnte er nur durchs Fenster beobachten, wie diesem auf der Straße von einer fliegenden Axt der Kopf gespalten wurde. Die Axt kam ihm irgendwie bekannt vor...

Aramil befreite sich aus seiner misslichen Lage und stürmte weiter zum Platz mit dem Glockenturm. Dort traf er auf Peottre, Hammerfaust und Lolindir. Als sie die Lage besprachen, sprach sie auf einmal eine Stimme an. Es war der Lord Richter Formwandler! Sofort bildeten sich in seiner Hand vier Feuerbälle, die jeweils auf die vier Helden zuflogen! Lolindirs Feuerball zerplatzte an ihm, scheinbar ohne erkennbaren Schaden anzurichten, Aramil wurde so heftig getroffen, dass er befürchten musste, keinen weiteren Angriff überleben zu können, so beherzigte er Lolindirs Leitspruch: "Wer heute flieht, kann morgen weiterkämpfen" und rannte hinter einen Felsen, um Schutz vor weiteren Geschossen zu suchen. Die anderen drei kämpften tapfer gegen Lord Richter, wobei es Lolindir sogar gelang, dessen Runenschwert zu fassen zu bekommen und es sogar seinem Willen zu beugen! Aramil konzentrierte sich hinter seinem Schutz auf das eben gesehene und versuchte durch Willenskraft vor sich einen Feuerball entstehen zu lassen und ihn auf die Reise zu schicken. Der Feuerball gelang ihm, aber noch völlig ungeübt in dieser Technik, verpuffte der Feuerball auf dem Weg zu Lord Richter in einem kleinen harmlosen Rauchwölkchen.

Aramil versucht einen FeuerballLord Richter vervierfachte sich auf einmal derart, dass es für die vier Freunde unmöglich war, das Original auszumachen. Eine der Versionen rannte nun auf Aramil zu, der gerade versuchte, seine Kräfte zu sammeln. Er tauchte aus seiner Meditation auf und schickte einen weiteren Feuerball auf den anstürmenden Angreifer los. Dieser gelang ihm und so ging diesmal nicht der Feuerball sondern der Angreifer in einem kleinen harmlosen Rauchwölkchen auf. Um den Lord Richter bei Lolindir entwickelte sich eine Art Schutzkuppel, die Lolindir aber mit einem kräftigen Stoß mit seinem Runenschwert durchstoßen konnte und so den offenbar echten Lord Richter einen heftigen Schaden zufügte. Über diesem öffnete sich der Himmel in einer Art umgekehrten Windrose, er versuchte offenbar, sich den Angreifern durch Flucht in ein Dimensionstor zu entziehen!
Dimensionsstrudel am Himmel

Lord Richter und die vier Helden wurden in diese Öffnung gesogen und befanden sich kurz darauf in einem Dimensionsstrom, der viele Ausgänge hatte. Jeder der Helden wurde nacheinander in einen dieser Ausgänge gesogen, Lord Richter verschwand. Als die Helden ihre Ausfahrten verlassen hatten, fanden sie sich am Himmel der Welt wieder, unter sich das Meer vor der Küste von Erat erblickend! Aramil und Hammer hatten schwere Plattenpanzer an, sie würden jämmerlich absaufen! Aramil erinnerte sich an das, was ihm sein Onkel Aust einmal in einer Lektion sagte: „Die Schwerkraft ist keine unumgängliche Konstante dieser Welt, wir Psioniker können uns ihr durch Meditation über das Wissen der Veränderlichkeit der Welt entziehen!“ Damals hatte er nicht verstanden, was Aust meinte, nun vertrieb er sein akademisches Wissen über Schwerkraft aus seinem Gehirn. Und tatsächlich: Sein Fall wurde abgebremst und wie eine Feder schwebte er mit seinem Plattenpanzer über der Wasseroberfläche. Sofort flog er zu der Stelle von Hammers Absturz, schon ein Seil und einen Wurfstein aus seinem Rucksack fischend. Er knüpfte den Stein an das Seil und beschleunigte diesen telekinetisch in Richtung des abtauchenden Zwerges, das andere Ende des Seiles band er sich um die Hüften. Hammer bekam das Seil unter Wasser zu fassen, und Aramil schwebte mit ihm an die Küste von Erat, wo er total geschwächt zusammen brach, nicht mitbekommend, dass Lolindir offenbar, bevor er die letzten Meter zur Küste schwamm, unter Wasser am Meeresboden gelaufen war...

Peottre flößte Aramil einen lila Heiltrank ein, worauf er körperlich wieder völlig fit war, und man überlegte, was zu tun sei. Hammer und Peottre wollten die Stadt ihrem Schicksal überlassen, frustriert von den vielen Mißerfolgen, Aramil wollte nicht völlig kampflos aufgeben, Lolindir ebenso wenig. Hammer zog zu dem Tempel, wo er zwei Goldstangen gelassen hatte und stieß dort auf eine mächtige unsichtbare Kreatur mit Hörnern, die er nicht bezwingen konnte, ihr aber immerhin eine seiner beiden Goldstangen abtrotzen konnte. Aramil zog darauf durch die Stadt und sammelte ein kleines Heer von Eratianern, die nicht flüchten sondern ihre Stadt und ihre Familien verteidigen wollten, dann liess er Frauen und Kinder zum Hafen bringen, wo sie auf kleine Inseln vor der Stadt evakuiert wurden. Es waren noch nicht alle verschifft, da drang auch schon die Armee in die Stadt ein. Aramil versuchte sie mit seinem kleinen Bauernheer vom Hafen weg zu locken und verstrickte sie in kleinere Scharmützel in den engen Gassen der Stadt. Dabei hatte das Heer kaum Verluste und seine Bauern fielen als Märtyrer für ihre Stadt und ihre Familien. Immerhin gelang es ihnen, die Truppen so zu binden, dass im Hafen die Evakuierung vollendet werden konnte, auch dank Peottre und Hammer, die den Hafen vor einem Trupp Oger beschützten. Erat brennt!Als Aramil die Fanfare der vollendeten Evakuierung vom Hafen hörte, schwang er sich in die Luft und schwebte über den Dächern von Erat zum Meer, wo er zu den Evakuierten und seinen Freunden aufschloß, trauernd um seinen Bauerntrupp der sich mit dem Mut der Verzweiflung und in Sorge um ihre Familien in den sicheren Tod gestürzt hatte. Viele hatten sich nicht retten können. Von der Küste der Insel aus musste er die komplette Zerstörung seiner Heimatstadt mit ansehen...

Lolindir blieb in Erat und erwartete die Ankunft der königlichen Truppen, die erst am nächsten Mittag eintrafen und mit der Oger-Armee in Erat mit einer starken Streitmacht kurzen Prozess machten. Lolindir ritt mit ihnen an vorderster Front. Nachdem die Evakuierten von den Inseln wieder zu den Trümmern von Erat verschifft wurden, wurden die Helden zum König bestellt, der sich ihre Geschichte anhörte. Er schlug jeden von ihnen zum Ritter, für ihren tapferen wenn auch gescheiterten Versuch, die Oger Truppe aufzuhalten und gewährte jedem von ihnen einen Wunsch Peottre und Aramil setzten sich für den Wiederaufbau von Erat ein, Lolindir erbat sich eine Unterredung mit dem König unter vier Augen und Hammers Wunsch war die Errichtung eines Tempel nach seinen Vorstellungen. Nach einer Nacht Ruhe, machte man sich mit dem königlichen Heer auf in Richtung Old Timiro, die verkohlten Ruinen von Erat hinter sich lassend...

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26.11.2004: Dirk
"wer heute flieht kann morgen weiterkämpfen" hat Lolindir niemals gesagt....das war nur ein outgametip von mir...ansonsten bin ich wie immer zufrieden mit deinem bericht !
26.11.2004: Grischa
Wenn Lolindir das niemals gesagt hat, dann ist das ab jetzt Aramils Leitspruch.. :-) Passt gut zu meinen HP und SDC Werten und meinen schnell im Kampf verbrauchten ISP Werten. Obwohl.. Aramil ist gerade auch psionisch in Top Form, im Moment könnte er wahrscheinlich die ganze Oger Armee in Flammen aufgehen lassen, oder Schrecken und Panik in deren Hirnen pflanzen.. :-)
26.11.2004: Dirk
naja, erstmal müsste er ein megavermögen dafür ausgeben, um sie alle wiederbeleben zu lassen.......:-)

aber vielleicht klappts bei der nächsten armee....die, die old timiro angreift z.b.....

wenn lord richter 2 nen blick in die zukunft werfen kann tut er mir irgendwie leid....denn da sieht er 4 recken die ihn schädigen können,versucht von anfang an sie zu töten und was passiert?wir schaffen es trotzdem seine pläne zu vereiteln....der muss psychisch am ende sein...um ihn zu finden müssen wir nur noch sämtliche seelenheiler abklappern...hehe
26.11.2004: Grischa
Lach! Vielleicht kommt er das nächste Mal ja auf Aramil als Psi-Heiler ein wenig freundlicher und schutzbedürftiger zu..

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