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12.05.2005: Hämlafs Familie gerät in einen Hinterhalt
HämlafAm Donnerstag, den 12.5 spielte ich eine Solokampagne mit meinem Charakter Hämlaf in der epischen Quest von Octavio, damit ich ein wenig nachholen konnte, was ich in Brasilien verpasst hatte.
Wir spielten dabei die Reise nach Nutria nach, auf die Hämlaf mit seinen Eltern ging, als ich in Brasilien war.

Hämlaf war auf einer als fünftägig geplanten Reise nach Nutria, um dort seiner Mutter mitzuhelfen, Waffen auszuliefern und Rohstoffe einzukaufen. Der Besuch bei Freunden stand auch an, man wollte alte Freunde von Hämlafs Eltern sehen, die in Nutria ansässig, dem Pferdehandel "Ulgors Stallungen" nachgehen und den Namen Ulgor der Ältere und Leifla führen .

Aber es kam alles anders als geplant. Auf dem Weg sollte ihnen Raunmar der Räuberhauptmann mit seiner Bande begegnen. Zum Glück war unüblicherweise Hämlafs Vater mit auf der Fahrt, die sonst alleine mit drei Knechten und einem Gesellen gemacht wurde. Dieses Mal war von dem Hof nur der älteste Geselle zurückgeblieben, um auf die Schmiede aufzupassen. Allerdings waren die Mannen von Raunmar in der Überzahl und es entbrannte ein harter Kampf.

Das Getümmel

Wir geraten in einen Hinterhalt


Unser Waffenwagen

Meine Mutter kämpft wie ein Löwin!

Hämlafs Vater stand im Kampf mit 4 Gegnern und die Mutter mit zweien. Hämlaf selber kümmerte sich um die Bogenschützen von Raunmar, die er erfolgreich ausschalten konnte, um dann die Überzahl, die seinem Vater gegenüber stand, auf ein besseres Verhältnis zu stutzen. Die Äxte und Speere taten ihr blutiges Werk und Hämlafs Hammer krachte teilweise intuitiv in die Schädel der Gegner und schliesslich gelang es, die Räuber in die Flucht zu schlagen. Verwundet zogen sie sich in die Wälder zurück. 6 blieben auf der Strasse liegen. Wie in diesen Landen üblich (und zum Genuss von Hämlaf), schnitt man den getöteten Banditen die tätowierten Hände ab, um das Handgeld bei der Stadtwache von Nutria einfordern zu können. Hämlaf selber konnte sich seine ersten 2 Hände an seinen Gürtel hängen.

Allerdings waren auch viele Wunden auf unserer Seite zu beklagen und schwer verletzt wurde Hämlafs Vater auf den Karren gehoben und unter Aufbringung letzter Kräfte nach Nutria gebracht. Einer der angeheuerten Knechte verstarb sofort am Schauplatz des Kampfes, ein Geselle verstarb in der Nacht in Ulgors Stallungen. Wohl waren die inneren Blutungen zu stark gewesen und man hatte seine Verletzung unterschätzt.

In Nutria angekommen und nachdem man Neuigkeiten und Geschichten mit Ulgor ausgetauscht hatte, ging Hämlaf mit den abgeschnittenen Räuberhänden zur Stadtwache, um den Überfall und ihren Kampf in den schillerndsten Farben zu schildern und so für seine beiden Hände 2 Heller und 6 Pfennige einzustreichen, ein kleines Vermögen, über das er, wie sein Vater ihm sagte, frei verfügen konnte. Er ging mit dem Geld mit einem Gesellen in eine nahe gelegene Schänke, wo er mit viel Glück sein Geld beim hier sehr beliebten „Paschen“ fast verdoppeln konnte. Mit seinem Reichtum ging er zum Schuster und kaufte sich ein Paar wunderschöne verstärkte hohe Lederstiefel mit weichem Biberfellsaum und steckte den Rest des Geldes in Vergnügungen, die seine Eltern nicht wissen durften und somit hier nicht beschrieben werden.. ;-)

So wurde aus dem fünftägigen Marktgang ein vierwöchiger Genesungsaufenthalt in Nutria bei Ulgor und Leifla. Der Vater genas recht schnell, doch die Wunden der Mutter, wohl nicht so schwer, schlossen sich langsamer und schmerzvoller. In dieser Zeit der Genesung bekam Hämlaf einen Überblick über viele Waffentechniken und deren Weiterentwicklung, den er vom Vater erhielt. So hatten sie lange Gespräche über Kämpfen und Kampfkunst. Ulgor und Leifla kümmerten sich rührend um sie. Mit Ulgor übte Hämlaf regelmäßig reiten..

Als sie endlich wieder, nach den vollbrachten Geschäften, reisefertig waren, heuerte Hämlafs Vater noch zwei Söldner für den Weg an, da er vor den Rachegelüsten Raunmars Respekt hat. So kam die Familie unbehelligt in Korgan an, doch erwarteten sie dort weitere Schicksalsschläge. Der älterste Geselle führt sie wirr und hastig über Buka, einen Angriff, einen brennenden Riesen, Wirbelstürme und Zerstörung redend durch ein halbwegs vom übelsten Chaos befreiten Korgan. Die Hütten sehen noch am Besten aus, doch die Felder, Obsthaine und Wäldchen sind zerrupft und sehen aus, als wäre hier etwas schlimmes passiert. Als sie zur Schmiede kommen, wird deutlich, dass nicht alle Häuser verschont blieben. Die Schmiede und das Wohnhaus ist abgedeckt, Bretter und Balken liegen wirr umher und offensichtlich wurde begonnen, die wertvollen Dinge zu sammeln und zu ordnen..
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c o m m e n t s
17.05.2005: Grischa
Credits: Der Text ist übrigens zum grössten Teil von Octavio, ich habe ihn nur ein wenig an den tatsächlichen Verlauf der Ereignisse angepasst.

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