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17.05.2005: Lynchjustiz in Torlat!
Hexenverbrennung Am Dienstag spielten wir wieder die epische Quest, diesmal mit nur drei Mitspielern (und Octavio natürlich). Es ging hoch her, wir wurden z.B. fast gelyncht!

Nachdem Darumar seinem Vater von den Vorfällen mit den Kinderleichen im Wald erzählt hatte, wurde eine Gruppe von Männern aufgestellt, die unter der Führung von Hämlafs Vater untersuchen sollten, ob die Grimwolf- und Banditen-Attacken auf der Straße nach Gafrat tatsächlich nur Trugbilder der Kinder waren. Hämlaf und Darumar begleiteten ihre Väter. Man beschritt die Straße nach Gafrat ohne weitere Probleme und wurde von der dortigen Bevölkerung erstaunt darüber empfangen, dass nach langer Zeit wieder einmal jemand unbeschadet in ihr Dorf gelangt war. Darumars Vater berichtete von den Geschehnissen der letzten Tage, dass die Attacken nur Trugbilder der ermordeten Kinder waren und berichtete davon, dass vor allem die Kinderbande aus Korgan zur Lösung wesentlich beigetragen hatte. Darumar und Hämlaf wurde deshalb die Belohnung für die Säuberung der Straße übergeben: 2 Silberlinge und 4 Heller.

Hundekampf in Gafrat Hämlaf war nach seinen Erfolgen in Nutria sehr interessiert am Paschen im Wirtshaus von Gafrat, sowie an den blutigen Hundekämpfen, die hier abgehalten wurden. Leider wollte sein Vater wieder vor der Dunkelheit den Weg nach Hause antreten, so musste er auf dieses Vergnügen vorerst verzichten.

Am nächsten Tag vertrieben sich Wift, Darumar und Hämlaf die Zeit mit Herumstreunen durch Korgan, sie übten Stockkampf unten am Fluss und beobachteten Erwachsene, die merkwürdige Heimlichkeiten vor den Kindern zu verbergen schienen. Sie vermuteten, dass dies mit ihrer bald bevorstehenden Weihe zusammen hängen könnte. Auf der Straße wurden sie von einem Viehbauern angesprochen, der ihnen einige Pfennige anbot, wenn sie ihn nach Torlat zum Markt begleiten würden, wo sie beim Entladen des Karrens helfen sollten. Da sie gerade nichts besseres zu tun hatte, sprangen sie auf den Wagen.

Auf dem Weg dorthin beobachteten sie einen unheimlich aussehenden Fremden mit Krempenhut und weitem Mantel und Wift erzählte Hämlaf, dass er von einem Mörder gehört hatte, der mit hier in der Gegend seinem grauenhaften Geschäft nachging, dessen Beschreibung dem Fremden recht ähnlich war.. Der Fremde zeigte sich freundlich und der Bauer gab seinem Pferd die Sporen, so kümmerte man sich nicht weiter um ihn.

Brunnen von TorlatIn Torlat angekommen, entlud man den Wagen, denn schlenderten die Kinder über den Markt und kamen an einen Brunnen, von dem Darumar und Wift gehört hatten, dass ein Geist in einem verborgenen Gewölbe des Brunnens wohnen sollte. Sie gingen ihn inspizieren, Darumar erfühlte tatsächlich einen recht gefährlich erscheinenden Geist. Hämlafs Übermut ließ ihn zum Rand des Brunnens schreiten, den Boden inspizieren und sogar ein Seil und eine Fackel kaufen, die er hinunter hielt, auf der Suche nach dem Gewölbe. Die Geldausgabe war umsonst, er sah so auch nichts weiter. Man wollte sich gerade vom Brunnen abwenden, da entstand Tumult am Brunnen.

Eine Frau wurde gefesselt zum Brunnen geschleppt, der man Hexerei vorwarf. Nach den Erfahrungen aus Korgan konnten Wift und Darumar nicht so recht an ihre Schuld glauben. Darumar stellte sich kurzerhand vor die Frau, die bereits an den Brunnen gefesselt war und die der Mob lynchen wollte. Mob von Torlat Er verlangte den Priester des Dorfes zu sprechen und versuchte den Mob zu überzeugen, die Frau nicht zu steinigen. Das misslang ihm gänzlich, im Gegenteil, Darumar wurde bereits mit faulem Obst beworfen. Das konnte Hämlaf nicht mit ansehen, er hatte Darumar schon in seiner frühesten Kindheit vor Übergriffen der heimischen Banden beschützt, so stellte er sich mit seinem Hammer vor ihn. Das trug allerdings auch nicht gerade zur Beruhigung der Meute bei. Darumar wurde bereits gefesselt und sollte mit gesteinigt werden. Hämlaf musste schnell handeln. Er suchte eine Lücke in der Umzingelung des Mobs, schmiss sich den gefesselten und protestierenden Darumar über die Schulter und rannte los, ihm zu nahe kommende Leute dabei wegstoßend. Er hatte Glück und kam durch bis zu den Viehbauern, die schon die Wagen bereit gemacht hatten und nun den Pferden die Sporen gaben, nachdem die Kinder aufgesprungen waren. Darumar konnte nur handgreiflich davon abgehalten werden, auch weiterhin vom Wagen aus zu versuchen, die anstürmende Menge von ihrem Irrtum zu überzeugen.

Tierfalle im BaumAuf dem Weg zurück nach Korgan entdeckten sie einen Mann, der in einer Tierfalle hoch in den Bäumen gefangen war. Man schnitt ihn runter und er stellte sich als Lafmar aus Rudora vor. Er war mit drei Gesellen gereist, die er zu seinem Schutz angestellt hatten, die sich aber Richtung Korgan aus dem Staub gemacht hatten, als er in die Tierfalle tappte. Er hatte Glück, dass er keine Reichtümer dabei hatte, sonst hätten sie ihm diese wohl auch noch abgenommen. Auf der Weiterfahrt unterhielte sich die Kinder mit ihm und erfuhren, dass er einst hier in der Gegend Edelsteine gesucht hatte und sich dann in Rudora zur Ruhe gesetzt hatte. Er kannte Darulaf den Bootsbauern noch gut aus alten Tagen und freute sich ihn wieder zu sehen. Außerdem erfuhren die Kinder, dass der viel gesuchte Pyrid einst aus den Minen von Gomlat nach Osten in das Dorf Pudgar getragen wurde.

Zu hause gab es noch eine kleine Neckerei zwischen Wift und Hämlaf. Hämlaf versuchte Wift mit Gerüchten aufzuziehen, die er gehört hatte, nämlich dass Wift in Runmai verliebt sei. Es gelang ihm nicht, Wift drehte den Spieß sogar um und erriet auf Anhieb Hämlafs heimliche Liebe, was Hämlaf extrem in Verlegenheit brachte. Wift kannte sie sehr gut und versprach, ein gutes Wort einzulegen, womit er sich wohl einen heimlichen Freund geschaffen hatte.

Wift und Hämlaf erfuhren von ihren Vätern, dass heute wohl drei Neuankömmlinge aus Torlat gesichtet wurden, von denen sich zwei bei Wifts Vater einstellen ließen. Wift beobachtete sie schon länger misstrauisch, als Hämlaf in der Schankstube eintraf. Man beschloss, Lafmar vom Bootsbauern für eine Gegenüberstellung her zu holen. Wift beobachtete weiter die beiden Gesellen, während Hämlaf sich auf den Weg machte. Letzterer fand das Haus von Darulaf dem Bootsbauern verlassen vor, die beiden waren wohl weg auf einem Spaziergang.Flaschenpost Als er zum Fluss weiter schlenderte, entdeckte er eine Flaschenpost, die er gerade noch mit einem Stock aus dem Wasser fischen konnte. Als er den Inhalt betrachtete, fand er eine Art Schatzkarte und einige Schriften auf einem verwaschenem Zettel..
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c o m m e n t s
20.05.2005: Octavio
Das freut mich sehr, dass es einen so schönen Bericht wieder gibt. Danke. Das hält es sehr schön fest.
21.05.2005: Grischa
Jau, hat auch wieder Spaß gemacht. Wenn erst mal die Faulheit überwunden ist..
Na denn bis gleich bei Tasmatan 1.
21.05.2005: Dirk
Moin, wohin hat es denn Wift in dem Tumult verschlagen? Von dem ist ja garnicht mehr die Rede, hat er wieder beschissene Karten gezogen???
22.05.2005: Grischa
Wift war ein bisschen schlauer als die anderen beiden Racker, der hat sich erst mal nicht bei der Hexenverbrennung eingemischt.. Der hat über Ablenkungsmanöver nachgedacht, das ging aber alles viel zu schnell, da konnten seine Ideen nicht mehr tragen. Er hat immer mal wieder nach Wachen Ausschau gehalten, aber nicht so recht Erfolg dabei gehabt.
Kurz: Er hat gar keine schlechten Karten gezogen, er war nur schlauer und hat sich aus der Lynchgeschichte etwas raus gehalten.. ;-)
23.05.2005: Darumar
Was heisst schlauer? Wir hätten das schaffen können... ;)

Meine Karte (Der Narr) hat das ganz eindeutig ausgesagt... egal was der Meister geplant hat.
23.05.2005: Klaus
oops... der letzte war OOC da hätte Klaus drüber stehen müssen.
23.05.2005: Hämlaf
Also ich traue mir ja wirklich einiges zu und haue auch einiges weg (habe ich eigentlich schon von dem Räuberüberfall erzählt?), aber bei so vielen Leuten, die mir dann am Schlagarm gehangen hätten, hätte mich wohl selbst dieser Bauernpöbel niederreißen können.
Ich weiß ja nicht, ob Du bei Deinem Vater schon so Geschichten wie "spontane In-Luft-Auflösung" oder "magischer Gruppenschild" gelernt hast, wovon ich in Heldenlegenden gelesen habe, aber ansonsten wären wir DEFINITIV in großen Schwierigkeiten gewesen, hätte ich auch nur eine Sekunde länger gezögert...
23.05.2005: Dirk
Ach, was sind schon ein paar Bauerntölpel im gegensatz zu den Heerscharen der Vianagadämonen....ihr habt Sorgen...ich übrigens auch... den die kenne ich eigentlich auch nicht so recht...
23.05.2005: Dirk
und ich vermute das wird sich schnell ändern...
23.05.2005: Grischa
Oh Jott! Bist Du echt schon mittendrin in den Dämonenkriegen? Ist ja heftig.. Neulich hat uns Octavio mal eine Mini gezeigt, die evtl. Deinen Charakter darstellen könnte, wenn Du mal wieder hier mit spielst.. Nun verstehe ich, warum die so krass aussah..
24.05.2005: Octavio
Tja, Dirk hat da ja schon Recht. Nen bisschen Bauernpöbel ist ja nen Witz dagegen, was für eine Bedrohung die Vianagadämonen darstellen. Abgesehen davon, dass man bei beiden Bedrohungen als 13 jähriger platt ist, do kann man doch sagen, dass man bei Rungors Bedrohung platt hoch 2 ist.
Das wird Rungor schon noch zu spühren bekommen. Har, Har ....
25.05.2005: Dirk
Ach ich werde mich schonmal mit den Dämonen anfreuden,von Ihnen grossgezogen werden und dann der erste Dämonenkrieger in der Geschichte werden...oder gibt es noch ne Alternative als schnitzel in der Dämonenpfanne?
28.05.2005: Octavio
Tja die Erwähnung mit der Pfanne ist ganz passend, denn die andere Alternative ist natürlich Versorgungstrupp, dass sich bis so weit ins Königliche Lager ein Vianagadämon durchschlagen sollte ist recht unwahrscheinlich.

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