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24.05.2005: Der Schatz beim heiligen Stein
SchatztruheHämlaf stürmte mit der Flaschenpost in die Schänke von Wifts Vater, um sie Wift zu zeigen. Wift erkannte den Ort des heiligen Steines, wo die Kinderbande bereits gewesen war, als Hämlaf mit seinen Eltern in Nutria war. Wift, Hämlaf, Runmai und Darumar beschlossen, sich die Stelle noch einmal genauer anzusehen, um einen eventuellen Schatz zu bergen.

Skelette Auf dem Weg zum heiligen Stein durch den Wald, kamen die Kinder wieder an der Stelle vorbei, die mit Skeletten „geschmückt“ war und bei der es etwas streng roch. Darumar hörte Stimmen und versuchte den vorpreschenden Hämlaf zu Stille zu bewegen, Runmai, die vorgegeben hatte mitzukommen, um die anderen vor Schaden und Blödsinn zu bewahren, war inzwischen auch in Schatzfieber und versuchte, als erste an der Stelle zu sein. Wift war von Runmais Überheblichkeit etwas genervt und trottete eher lustlos hinterher.

blau leuchtende HolzfigurAls die vier den Ort des heiligen Steines erreichten, sahen sie nahe dem Stein ein blaues Leuchten, auf das sie zugingen. Als sie das Leuchten als eine kniende Holzfigur mit Aura-Umflutung identifizierten, wurde es auf der Lichtung auf einmal ziemlich laut: Die blaue Bande griff an und wollte die vier Kinder verkloppen. Wift stand bei Darumar, der bald in Ohnmacht sank, und rollte sich mir einigen Kindern auf dem Boden, musste dabei aber einige Stockhiebe einfangen. Hämlaf war von mindestens vier Kindern umringt, die ihm auf den Rücken schlugen, bis es Hämlaf reichte und er direkt Rudnut, den Anführer der Bande, angriff, und ihm zuerst einen recht schmerzhaften Nasenstüber mit dem Knauf seines Hammers und dann einen noch schmerzhafteren Schlag mit dem Schaft seines Hammers zwischen die Beine servierte.Hämlaf und Rudnut kämpfen erbittert Rudnut sank stöhnend vor Schmerz zusammen. Das Zusammenbrechen des Anführers schockte die herum stehenden Kinder nur kurz, so dass auch Hämlaf sehr heftige Schläge einfing. Runmai versuchte ihn zu beschützen, indem sie Steine warf, die äußerst merkwürdige Flugbahnen nahmen, so sauste einer der Steine um den Kopf eines Kindes herum, um dann kurz vor dem Gesicht in der Luft stehen zu bleiben und dann krachend auf der Nase zu landen.

Hämlaf kassierte zu viele Schläge, so sackte auch er ohnmächtig beim Stein zusammen. Nun hielten zwei Kinder ihn fest und Rudnut kroch mit von Schmerz und Wut verzerrtem Gesicht auf den schutzlosen Körper zu, um Gleiches mit Gleichem heimzuzahlen. Runmai versuchte ihm zu helfen und rief scheinbar in die Richtung eines blauen Bandenmitgliedes: „Wenn Du ihm hilfst, erzähle ich Dir den besten Witz von Nutria!“. Dies hatte eine merkwürdige Wirkung: Scheinbar sahen einige Bandenmitglieder nun erschreckende Dinge, jedenfalls rannten einige nun laut schreiend und voller Panik weg von der Lichtung. Der Rest der Bande, nun sehr dezimiert, folgte ihnen!

Kurz darauf wachten Darumar und Hämlaf aus ihrer Ohnmacht auf. Hämlaf hatte recht starke Schmerzen am ganzen Körper, glücklicher Weise hatte Rudnut es aber nicht mehr zu ihm in seiner Ohnmacht geschafft. Darumar setze sich an den Stein und vollzog eine Art Meditation. Runmai dachte sich wohl, was der kann, kann ich auch und setzte sich neben ihn, um zu meditieren. Während die beiden wie weggetreten da saßen, unterhielten sich Wift und Hämlaf über Frauen im Allgemeinen und über Oruna, Hämlafs heimlicher Liebe, im Speziellen. Wift erzählte Hämlaf, dass er Oruna davon berichtet hatte, dass er sich in Torlat so mutig für Darumar eingesetzt hatte, und dass sie davon durchaus beeindruckt war. Außerdem erzählte er, dass Orunas Lieblingsblumen Nelken seien und dass es zufällig unterhalb der Lichtung mit dem heiligen Stein eine weiter Lichtung gäbe, auf der wunderschöne Nelken blühen würden. Der in romantischen Fragen völlig unbewanderte Hämlaf war Wift ziemlich dankbar für all die Informationen.

Währenddessen wachten die beiden Meditierenden wieder auf. Runmai war nun wie ausgewechselt. Sie fing an, Darumar in den Ohren zu popeln, um kurz darauf zu Hämlaf rüber zu rennen und zu versuchen, ihm einen Finger in die Nase zu stecken. Sie war total hibbelig und verlangte mehr Action. Wift deutete auf die Stelle, wo laut Schatzkarte der Schatz ungefähr vergraben sein sollte und sie rannte mit einer Schaufel hin, um zu graben.Grinsender KoboldBald darauf schien sie tatsächlich etwas gefunden zu haben und warf es Hämlaf zu. Der fing es mit er rechten Hand auf. Es war ein Stein, der angeflogen kam, und als er ihn gefangen hatte, sofort in seiner Hand schmerzhaft unter die Haut verschwand! Wift kannte so etwas, es war ein Koboldstein. Er ging zu Runmai hinüber und schaute ihr tief in de Augen und entdeckte etwas anderes in ihr (er entdeckte einen Kobold). Er versuchte Runmai zu überreden, den Stein als Hämlafs Hand wieder zu entfernen, doch die sträubte sich. Er bot ihr an, sie auf sein Abenteuer mitzunehmen, der Suche nach dem sagenhaften Pyrit in Pudgan. Da lenkte Runmai ein und nahm den Stein aus Hämlafs Hand, wobei sie ihm noch einmal kurz ins Gesicht tippte, worauf sich dort kleine Warzen bildeten.

Die vier Kinder traten den Weg nach Hause an. Runmai tippte auf dem Weg zuerst Hämlaf auf die Stirn und dann Wift, worauf auf Hämlafs Stirn zu lesen war „Ich bin in Oruna verliebt!“ und bei Wift „Ich bin ein Schwätzer!“. Kurz darauf kam die rote Bande, zu der auch Oruna gehörte, den Weg hoch. Hämlaf flüchtete wegen seiner Stirnbemalung in den Wald, riss sich einen Fetzen Stoff von der Kleidung und band sich ein Stirnband, mit dem er wieder zurück kam. Wift verdrückte sich auf eine nahe gelegene Lichtung. Als Runmai Hämlafs Stirnband sah, prangten bald die Buchstaben O R U N A auf diesem, was Hämlaf -im Gegensatz zu Oruna- nicht bemerkte. Oruna sprach Hämlaf mit einem leicht verliebten Blick in den Augen an. Sie spazierten zu zweit zu den Schwefelquellen und unterhielten sich, so gut es Hämlaf in seiner Schüchternheit möglich war.

Währenddessen erreichte die rote Bande mit Wift, Runmai und Darumar das Bandenhaus, das sie in Flammen stehend vorfanden. Scheinbar hatte die blaue Bande noch auf dem Rückweg einen kleinen Rachefeldzug gestartet! Sie bildeten eine Kette zu den Schwefelquellen, um mit Eimern das Haus zu löschen. Dabei verloren die Mitglieder erstaunlich oft ihre Eimer, deren Inhalt sich dann immer über den jeweils nächsten ergoss, was Runmai ein schelmisches Grinsen in das Gesicht zauberte.. Oruna gab Hämlaf einen kleinen Kuss auf die Wange und legte ihm nahe, doch auch der roten Bande beizutreten, dann stürmten auch sie los, um bei der Löschung des Brandes zu helfen.

Den Tag beendeten die Kinder ziemlich erschöpft und etwas pikiert über Runmais nervige Art. In der Dunkelheit verließ Hämlaf noch einmal das Haus seiner Eltern, um einen Strauß Nelken auf die Schwelle von Orunas Haus zu legen.

Am nächsten Tag befragte man Darumars Vater zu der blau leuchtenden Figur. Er nannte es ein Gefäß für einen Wächter. Wift wollte an diesem Tag los nach Pudgan, um den berühmten Pyrit zu bergen. Die Kinder befragten ihre Eltern, ob sie auf eine Exkursion losziehen dürften. Darumar durfte nach einigem Hin und Her und einem Gespräch des weisen Nalgor mit Darumars Vater mit, Hämlafs neue LederrüstungHämlaf verschwiegt seinem Vater die ganze Wahrheit, stieß aber auf unverhofftes Verständnis. Er bekam sogar von seinem Vater eine feste Lederrüstung geschenkt sowie einige mit Heilkräutern getränkte Verbände. Mit dem guten guten Wünschen und Ratschlägen schickte ihn der Vater, der sich an seine eigene Jugend erinnert fühlte, auf die Abenteuerreise. Hämlaf suchte Oruna auf dem Markt von Korgan und verabschiedete sich von ihr mutig mit einem Kuss auf die Wange. Runmai stieß auf die Kinder und wurde von ihnen nach den gestrigen Erlebnissen sehr geschnitten. Wift nahm sie aber dann doch mit, er hatte es ihr ja für die Entfernung des Steines aus Hämlafs Hand versprochen.

So reiste man los und erreichte nach 2,5 Stunden Gafrat, wo man sich mit gefüllten Wasserschläuchen und Proviant versorgte. Danach machten sie sich auf auf den Weg nach Gomlak, ein Gebiet, das den Kindern noch völlig unbekannt ist..
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c o m m e n t s
01.06.2005: Octavio
Da hast du dir ja ne schicke Lederrüstung SCHENKEN lassen. (Ich hatte dir das Ding eigentlich nur geborgt, aber wenn du tapfer und mit Heldentaten zurückkehrst, dann ist sie wohl deine)
03.06.2005: Grischa
Oh, geborgt! Dann muss ich die ja gleich mal anziehen, damit ich da auch Nutzen draus ziehe, bevor mein Papi die mir evtl. dann wieder abnimmt..

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