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04.08.2004: Lord Richter im Anmarsch
Schlacht in Fort Bext Am 27.7. spielten wir wieder im Palladium Universum. Octavio hat eine sehr ausführliche aber echt klasse Beschreibung des Abenteuers geliefert:


Von unseren Fesseln wurden wir glücklicher Weise nach Richtigstellung der Sachlage durch das Kommando von Shadowstalker erlöst und Peottre wurde sogar gänzlich aus dem Gefängnis befreit. Dies sollte einem gewissen schmierigen Ork, Rapanui, zum wiederholten Nachteil gereichen. Nicht nur, dass er sein Schwert an die Esse verlor, nein schließlich konnte er einem munteren Haufen im Gefängnis Gesellschaft leisten. Diese Jungs hatten in der Zwischenzeit für reichlichen Unfug gesorgt. Sie haben die Gefängnistür aufgesperrt, ohne zu fliehen, den Schlüssel von drinnen nach draussen teleportiert und sich gegen die Wände gekloppt. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann dieser Rapanui durch die Gegend fliegen würde. Rapanui Wenn wir geahnt hätten, dass er noch am selben Abend eine Meuchelattacke auf Peottre im Schilde führte, hätten wir leider berichten müßen, dass er geflohen sei und dabei schnell das zehn Fuss tiefe Loch noch etwas besser festtreten. In jedem Fall ereilte ihn in den Wirren der sich überstürzenden Ereignisse Lolindirs Axt, was zu des Orkens gerechtfertigtem Ende führte.

Peottre hatte sich mit Shadowstalker trefflich unterhalten und konnte mit seiner grundehrlichen Art eine erweiterte Haft für seine Freunde erwirken. Lolindir konnte es natürlich mal wieder nicht fassen, dass dieser Zustand nicht etwas dehnbar sein könnte und machte sich geschickt auf den Weg ins Gebirge, um dort auszukundschaften, ob unsere Träume sich erfüllten. Und wahrlich sehr bald fand er sich in einer Hunderterschaft Orks und Oger wieder, die zum Glück das leckere Fleisch seiner Elfenglieder nicht riechen konnten, da die Farbe für die Kriegsbemalung ranzig geworden war und sie so die Nase voll hatten. Von seinem Glück aufgepeitscht greift er den letzten Nachzügler des Trosses an, der im wahrsten Sinne ausgeschissen hatte. Sein unsäglicher Dusel läßt nicht nach und er findet eine Stretchuniform und einen passenden Helm, die der letzte Ork getragen hatte. Getarnt macht er sich mit auf den Weg zum Fort.

In der Zwischenzeit traf Lord Richter ein. Ein durchaus angenehmer und fähiger Mann, mit dem sogar ein Zwerg einen Vergleich aushandeln darf und die Gerichtsverhandlung damit beim Bier überflüßig macht. So lob ich’s mir. Wo ist das nächste Floß mit Orks ;-) Peottre hatte erfolgreich mit dem Willen des Schwertes gekämpft, Lord Richter an Ort und Stelle niederzumachen. Plötzlich schwirrt ein brennder Pfeil über die Palisade knapp über meinen Kopf (Lolindir konnte es mal wieder nicht lassen, den Zwerg zu ärgern). Unter heldenhaftem Einsatz, seine Tarnung auffliegen lassend, schoß Lolindir den brennenden Bolzen ab und handelte sich Ärger mit drei Orks ein, mit denen er recht gut fertig wurde und nun aus sicherer Position mit seinen Giftbolzen einige Oger ins Bettchen brachte.

Orks stürmen das FortHervorragend gewarnt konnte sich die müde Besatzung des Forts grob für den Ansturm rüsten, doch sie wäre jämmerlich überrannt worden, wäre da nicht ein Elf und ein Zwerg auf den Mauern gewesen, die im besten Sinne kampfbereit waren. Leitern splitterten, Orks lernten fliegen, Wirbelsäulen wurden zerschlagen, Kniescheiben wurden zu Brei verarbeitet und Riesenäxte nahmen ihren Weg durch den Himmel mitten in das cerebrale Zentrum des Feindes. Orks wie Oger fielen dem starken Arm oder eben starken Kopf dieses unschlagbaren Duos zum Opfer, sodass der gute Troll von nebenan sich wunderte. Doch wäre dies alles kaum möglich geworden hätte nicht ein Mann seinen eigenen Kampf ausgefochten. Peottre schwang anfangs an vorderster Front das Runenschwert, doch nicht durch die Reihen der Feinde schnitt die blanke Schneide sich, doch den Freunden wollte sie das Ende setzen. So musste er fliehen in den hintersten Winkel des Forts und bezwang die Macht des Schwertes und ließ es am Boden liegen, doch dies war nur eine Finte des hinterlistigen Stück Blechs. Schon stand der nächste Träger vor der Tür, ein finsterer Ork gerufen von der Klinge selbst. Dieser schnappte sich das Schwert und verfolgte den fliehenden Peottre. Doch mit einem Phänomen hatte das Schwert nicht gerechnet, nämlich der unglaublichen Erleichterung eines Mönchs, der endlich seine vertraute Waffen in die Hand bekommt und sie ihn gehorcht! Ein Blick, ein Schlag und das Werkzeug des Schwerts sank entseelt zu Boden. Schnell wurde das Teufelsding eingewickelt. Die Schlacht war geschlagen, gegen die Angreifer von aussen und die Tücken von innen.

Wir hatten erfolgreich unsere Träume ins richtige Licht gesetzt und machten uns ans Plündern und Beratschlagen, was mit dem Schwert denn nun sein könnte. Da entfaltete sich die eigentliche Macht des Schwertes. Ohne dass unsere Alarmglocken aufschrillten, konnte das miese Ding Peottre den Gedanken einpflanzen, dass es wohl am Besten sei Lord Richter des Schwert zu übergeben, wobei es uns deutlich geworden war, dass das Schwert nichts weiter im Sinn hatte, als Lord Richter auszulöschen. So brachte er es also in sein Haus und das Übel nahm seinen Lauf. Lord Richter konnte sich dem Bann des Schwertes nicht erwehren und griff danach und das Schwert hieb ihm den Kopf ab. Peottre erstarrte vor Schreck als sich ein Dimensionsportal öffnete und ein böses Abbild Lord Richters, der Meister des Runenschwertes, der Finsterling unserer Träume erschien und sich für die freundliche Unterstützung bedankte und verschwand.
Peottre steht nun vor einer Gewissensentscheidung oder vielleicht spielt das Gewissen in solchen Momenten nur eine unbedeutende Rolle, sondern viel wichtiger ist, wie gut die Schuhe beschlagen sind. Peottre steht wieder einmal, sicher nicht vor seinem letzten, doch richtig ausgewachsenen Desaster...
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c o m m e n t s
05.08.2004: Lolindir
auf ins gebirge, ich kenne da nen guten ausgetrampelten pfad.... auf dem man unsere spuren bestimmt nicht mehr entdecken kann.....
05.08.2004: Hammerfaust
Ich bin jetzt hier in diesem schönen Fort und mir wird niemand nehmen, dass ich mich jetzt in meinem Ruhm sonne, mich von jeglicher Verbindung zu diesem wahnsinnig friedliebenden Mönch lossage, natürlich nur für die Leute im Fort und mal checke, wie die nun reagieren und gemütlich die Schmiede nutze, fresse und saufe und viele nette andere Dinge z.B. fressen und saufen oder völlen und volllaufen lassen oder ....
07.08.2004: Lolindir
ein kleines bierchen und schon bist du reisefertig verpackt....hehehe

p o s t : c o m m e n t
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