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10.08.2004: Das Buch der Bücher
Ein altes Buch Palladium: Peottres Weg führte ihn nach zwei verzweifelten Rufen vor die Festungsmauern, was ihm mit Hilfe seiner treuen Freunde auch gelang. Ein kurzes Stück begleitete ihn unser hochgewachsener Aramil, der so über die grauenhaften Umstände informiert wurde. Hammerfaust verschaffte sich freien Zugang zur Schmiede und begann zu helfen, wo immer es Not tat.

Nach einiger Aufregung stellt sich heraus, dass der gute Shadowstalker ein wirklich sehr verständiger und gutwilliger Anführer seiner Truppen war und uns geneigt war, die unwahrscheinliche Wahrheit vielleicht nicht zu glauben, aber immerhin anzuhören und keine Schritte gegen uns zu unternehmen. Vielmehr hatte er einen Auftrag für uns bereit. Wir sollten schnellsten Schrittes über den gefährlichen Iberiapass reisen und den Söldnerprinzen über das Ableben von Lord Richter informieren. Selbstverständlich konnte sich die Gruppe zu diesem Auftrag aufraffen. Doch zuvor waren einige Dinge zu erledigen. Wir prüften aufs Genauste den Ort des dämonischen Auftretens des bösen Lord Richters, jeder auf seine Art und Weise. Unser Geistesherkules fand Reste eines Dimensionsportals, welche der trottelige Heilpriester des Forts offensichtlich übersah. Dafür konnten wir bei diesem Robenträger günstig einige Tränke erstehen. Lolondir war danach um einige Kleinigkeiten reicher. Alle betteten sich nach diesem anstrengenden Tag zur Ruhe, nur Hammerfaust strapazierte seine Kräfte, um seine gut gediente Rüstung auszubessern.

Am nächsten Morgen schwatzten wir Shadowstalker noch einen rumpeligen Wagen ab und zogen mit einer recht ansprechenden Belohnung und der Botschaft für den Söldnerprinzen ab. Kaum über die erste Bergkuppe gepoltert, werden wir Zeuge eines Gemetzels zwischen Wolfen & Elfen und Orks & Ogern. Einzig ein Wolfe und ein Elf blieben entkräftet übrig und bettelten uns um Hilfe an, in einer alten unterirdischen Festung nach einem Buch zu suchen. Nach einigen Für und Widers setzte sich wahrer Heldenmut durch und wir zogen zur alten Festung, welche sich schnell finden ließ.

Nachdem wir die erste Fallgrube überwunden hatte, störten wir einige niedere Höhlenbewohner beim Fressen und ließ sie schnell links liegen und wendeten uns den geheimnisvolleren Ecken dieser modrigen Gemäuer zu. Glanzstücke unserer mittlerweilen erprobten Höhlenchaotik lieferten Lolindir, der sich eine glücklicherweise kurzfristige Blindheit bei der Schändung einer Gottesstatuette der bösesten Gottheit der gesamten Welt zuzog. Hammerfaust konnte sich schon vorstellen, dass man als Gottheit ganz schön böse wird, wenn jedermann seine Altäre schänden kann, ohne dass man was vernünftiges tun kann. Frisch fröhlich zogen wir unter kundiger Führung von Hammerfaust ohne große Umschweife in den Saal des Wächters über das Buch. Aramil und Lolindir vergnügten sich in der Zwischenzeit mit einigen Mumien, die nicht wirklich interessant waren, während Hammerfaust schon Worte mit dem übel verwesten Wächter des Schatzes wechselte. Nachdem wir alle ein diesem schmucken Raum angekommen waren. Schlug die Tür zu und die Golems und Skelette begannen sich zu regen. Munter schwangen wir Hämmer und Äxte, Aramil schwang gleich den ganzen Golem, doch sehr bald erblasste die Frische und sank der Mut ob der Zähigkeit der Feinde. Mit den machtvollsten Schlägen, die Oger und Trolle in Reihen vernichtet hätten, konnten wir kaum etwas ausrichten. Dies sollte der Ort unseres Verderbens sein, so dachte zu dieser Stunde so mancher. Mutig warf sich Lolindir in den magisch geschützten Bereich des grossen Wächters und zuckte vor Schmerzen und bedrängte ihn. Es schien aussichtslos, doch an der Grenze der Verzweiflung aller, barst der erste Golem, bald der zweite und schließlich zertrümmerte Lolindir den großen Wächter und alles sank in sich zusammen, was gerade noch Waffen gegen uns führte.

Es war der Mönch, im Taumel der Überlebensfreude, der das geheime Versteck einer Schatulle fand, in der das unsagbar machtvolle, weltenbeherrschbar machende, göttlich gesegnete und jahrmillionen alte Buch des gesammelten Wissens der Schöpfung lag. Mit zitternden Händen griff er nach dem heiss ersehnten, entbehrungsreich gesuchten Objekt seiner Ordensträume und es zerfiel zu Staub. Selbst die hilfreichen Konservierungstipps unseres Hobbyarchäologen Amaril konnten den kollabierenden Peottre nicht mehr aufmuntern.

(Octavio über den Palladium Abend am 10.8.)
edit

c o m m e n t s
16.08.2004: Aramil
<räusper> Hobbyarchäologe? Ich habe Archäologie und Geschichte an der Akademie für Altertum in der Hauptstadt Credia studiert und dort auch die Sprachen der Alten gelernt. ICH WEISS, wie man ein so altes Buch behandeln sollte, hätte sogar die entsprechende Ausrüstung dabei gehabt...
17.08.2004: Octavio
Hoppala, was man nicht so alles lernt in den langen Jahren eines elfischen Lebens
17.08.2004: Lolindir
hm wenn ihr soviel wisst dann betrachtet doch mal meinen magischen klunker den ich äh, gefunden habe....vielleicht ist einiges davon ja sehr nützlich *pfeif*
18.08.2004: Grischa
Aramil ist für einen Elben noch recht jung, aber mit seinen 195 Jahren hatte er schon Zeit für das ein oder andere Studium..
18.08.2004: Dirk
195? alter knochen....ich bin dann ja noch garnicht existent mit 25....naja wollte ja auch die blüte meines lebens ausspielen...vor allen dingen ziemlich blamabel mit 195 lvl 1 zu sein...mittlerweile ja auch schon lvl 4...
19.08.2004: Grischa
Ich würde sagen, 195 *ist* die Blüte des Elfenlebens, 25 ist ja noch ein Kind... Elfen werden ja ca. 10 Mal so alt wie Menschen, deshalb ist Aramil nach menschnlichen Kriterien 19 Jahre alt und Lolindir 2 ... <räusper> (Jedenfalls hatte ich damals genau deswegen 195 Jahre gewählt). Olle Aragorn war z.B. im Film auch schon 88, und der war nur Mensch (Westmensch, die werden viel älter als normale Menschen), kam der Dir wie ein alter Knochen vor? :-)
19.08.2004: Grischa
Ach, und schau mal hier, wie alt Legolas der Jüngling im Film war... Aber im Tolkien Universum werden Elfen offenbar eher 100 Mal so alt wie Menschen. So alt wie Legolas war, kann Aramil im Palladium Universum nie werden..
19.08.2004: dirk
kleine anmerkung ich bin n tolkienfreak...und die elben sind unsterblich vernarben nicht sind krankheits und gift resistent sehr geschickt gutaussehend und habendie höchste schmiedekunst und sind auch sehr magiebegabt....dagegen sind wir palladiumelfen knackwürste selbst die zwergen schmieden uns noch einen vor....aragorn war glaubeich schon so um die neunzig...da nichts spezifisches zufinden war im chaospalladiumbuch habe ich mich für den ganz normalen weg entschieden weil ichja auch lvl. 1 anfange...wo soll man denn 200 jahre verbracht haben ohne nen lvl.in irgendetws aufgestiegen zu sein?da müsste man ja mindestens daumendreher lvl. 20 und hansguck in die luft lvl 20 sein....verstehste das prob?
19.08.2004: dirk
aragorn ist übrigens dunedain das ist ne hohe menschenrasse die so um die 250 jahrealt wird und ganzweit entfernt von den elben abstammt...frodo war auch schon über 50....wenn du lust hast dann können wir mal ab herbst/winter mittelerde spielen ich würde mich dann als leiter anbieten und könnte dich im vorfeld mi tinfos bombardieren....hehehe gruss D. (freue mich auf dienstag)
19.08.2004: dirk
ich habe dir übrigens in dem vergangenem bericht deine verdrängten patzer gelistet...ich warte noch immer auf ne zwergenausrede von dir....
19.08.2004: Grischa
Wo hast Du wessen Patzer gelistet?
19.08.2004: uwe
Das mit dem Alter ist relativ zu betrachten - Menschen werden nicht sehr alt, deshalb gelten sie mit ca. 18 schon als erwachsen. Bei langlebigen Rassen steigt dieses Alter relativ - Frodo ist um die 50, gilt bei den Hobbits aber noch als Jungspund. Wenn eine Rasse eine Lebenserwartung von 1000 Jahren hat, sind die ersten hundert Jahre noch die Kindstage und als Zeit zu betrachten, in der sich die Persoenlichkeit entwickelt, und man lernt, selbststaendige Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen. Deshalb muesste Lolindir mit seine knapp 20 Lenzen eigentlich 'n total naiver, leichtglaeubiger Elf sein, der zu uns Erwachsenen heraufblickt (metaphorisch betrachtet, jetzt kommt mir nicht mit eurer 2m Groesse) der von zuhause ausgebuechst ist - ich wuerde meine 3jaehrigen Kinder auch nicht alleine in die Welt ziehen lassen..
just my 2c..
19.08.2004: Grischa
@uwe: Das ist exakt meine Sicht zum Alter. Deswegen... 195, damit bin ich noch jugendlich und am Anfang meiner Karriere (obwohl ich immerhin schon studiert habe)
So... Ab nach Paris mit der Süßen. Montag abend bin ich wieder da und frisch für's Spielen am Dienstag.
20.08.2004: Klaus
Warum schaffen es alle nach Paris zu fahren über ein Wochenende und ich versuche das seit letztem Dezember und bisher ist nur Prag dabei rumgekommen...
Das Leben ist grausam.
20.08.2004: Klaus
Zum Thema Alter:

Ich glaube es fehlt bei den Rassen immer eine wichtige Information. Wann ist die Pubertät abgeschlossen? Also wann ist das Lebewesen ausgewachsen. Wenn also ein 25 jähriger Elf noch genauso groß ist, wie ein 2 Jähriger Mensch hat Dirk ein Problem.

Ansonsten muss ich der Argumentation von Dirk recht geben. 195 Jahre und Level 1 ist blödsinn. Es sei denn Elf hat die ganze Zeit auf nem Baum gelebt und echt nichts gelernt.
20.08.2004: Dirk
naja ich möchte ja auch den charakter ausspielen und nicht urplötzlich nach 200 jahren anfangen, wo ja auch schon ein drittel des langen elfenlebens vorbei ist , zu "bewusstsein" kommen...da ich aber eine überdurchschnittliche intelligenz habe, kann ich ja auch schon ziemlich fortgeschritten sein in der entwicklung... wenn man jetzt mal alles über einen kamm schert und den elfen auch so eine megalange entwicklungsspanne zusagt.....ich finde wir sollten das offen stehenlassen,da im buch ja auch nichts spezifisches steht....bei mers ist es noch komplizierter da die elben sich dort auch noch wiedergebären lassen können (in den hallen der elben)wenn sie ihres alten lebens überdrüssig geworden sind...
20.08.2004: dirk
@ uwe
hobbits sind mit 33 jahren volljährig,frodo war mit über 50 genau in der mitte seines lebens....bilbo wurde ja nur so alt wegen dem ring der ihn jahrelang vor der alterung bewahrte...

bei tolkien sind die elben ja die höchst entwickelste rasse wahrscheinlich kommen die ja schon als fertiger bausatz zur welt...sowie der lurtz in teil 1 bei hdr hehe
20.08.2004: dirk
@ grischa

deine patzer als aramil habe ich im vergangenem "gefangen in ketten" kapitel gepostet...das übersiehste bestimmt nur allzu gerne....
21.08.2004: Octavio
Das Thema Alter bei Sonderrassen ist spannend, also gebe ich doch auch gleich meinen Senf dazu.
Tiere kommen beim langen Verbleib im Mutterleib sehr weit entwickelt auf die Welt, Menschen dagegen haben lange Schwangerschaften und bringen Kinder zur Welt, die fast noch nichts beherrschen von dem, was sie später mal können. Also brauchen weitentwickelte Spezies lange Entwicklungszeiten.
Im Fall der Elfen könnte man doch die gleiche Logik an den Tag legen: Elfen verfügen in den meisten Systemen über scharfe Sinne, Nachtsicht, Krankheitsresistenz und gelten als hochbegabte Sänger, Musiker und Handwerker und zu guter letzt gibt es meist noch die Mär, Elfen seien spirituell relativ weitentwickelt. Wenn jetzt also eine lange Entwicklungszeit für hochkomplexe Fähigkeiten angesetzt werden, dann könnte man denken, dass Elfen ihr Nachtsicht, feinen Sinne, Krankheitsresistenz erst im Laufe einer Entwicklung ausbilden, die wesentlich länger dauert, als die menschliche Entwicklung. Also könnte man annehmen, das ein Elf erst mit sagen wir 25-35 in den Besitz dieser körperlichen Eigenheiten kommt. Nun zu den Bereichen der Kunst. Ein Elf sollte mindestens in einem Bereich eine Kunst sehr weitbetrieben haben. Also meist die Sanges-, Musizier-, oder Handwerkskunst oder vielleicht sogar alle drei wäre ja fast klassisch. Zum Entwickeln einer Kunst auf einem den Elfen angemessenen Niveau können schon mal locker 20-50 Jahre draufgehen. Und jetzt kommen wir zu den richtig Zeitraubenden Ding: die Spiritualität. Wenn wir die menschliche Entwicklung ins Auge fassen, so waren im Mittelalter die Menschen schon mit 16-18 voll integriert in das Geschehen der Erwachsenen und mussten in der öffentlichkeit ihren Mann oder eben Frau stehen. Heute, wo man sich für seelische und spirituelle Entwicklung, Schlagwort Selbstentfaltung etwas mehr Zeit lässt, ist es garnicht mehr so selten, dass sich die Leute erst ab 30 so richtig in Öffentliche Leben und in die Soziale Verantwortung begeben, in gewissem Sinne erwachsen werden. Nun bei hohen Ansprüchen im Spirituellen, wird sich diese Zeitspanne vervielfachen. Mit Meditation und Welterkenntnis lassen sich als Standartelf ohne weiteres 40-100 Jahre verbringen. Also wäre ein Elf, wie ich ihn mir als ganz gängig vorstelle erst mit minimal 85 Jahren so richtig ausgereift und erwachsen. Der ist damit noch nicht ein Held, sondern eben ein Standartelf auf Level 1.
22.08.2004: Klaus
@Octavio:
Danke... eine sehr plastische Erläuterung. Kleiner haken stellt sich dann aber in Bezug auf Skills in fast allen Rollenspielen. Meistens sind diese ja genormt. Das hat zur Folge, das ein 100 Jähriger Elf genauso gut musiziert, wie ein 20 Jähriger Mensch. Wobei laut Deiner Argumentation der Elf doch das höhere Niveau, dank des höheren Anspruchs seiner Rasse haben sollte.

Dies kann man natürlich nicht ändern, da sonst keiner mehr einen Menschen spielen möchte. ;)

Ich persönlich möchte gerne denken, dass elfen und zwerg trotz höherer Lebenserwartung genauso schnell Auswachsen, wie Menschen. Wenn sie dieses tun, sind sie natürlich nicht so reif, wie die "Älteren" es erwarten. Da nur langlebige Rassen diesem hohen Anspruch gerecht werden können, kann man es wirklich so interpretieren. Bis 100 Jahre hat der Elf noch seine Sturm und Drang Phase. Der Mensch kommt über diese Sturm und Drang Phase nie hinaus wegen der geringeren Lebenserwartung. Bzw. wenn dann nur in Einzelfällen.

Damit lässt sich dann auch wunderbar die hochnäsige Art der Elfen gegenüber von Menschen erläutern, die man in der Fantasy Literatur findet.

Nur so meine Gedanken.
23.08.2004: Dirk
@octavio
in bezug auf nachtsicht,krankheitsresistenz,geschärfte sinne und ein etwas höheres magiepotenzial denke ich das es (natürliche) eigenschaften bzw. gaben sind die man nicht unbedingt ausbilden muss, weil sie ja einfach angeboren sind...sie bilden sich wahrscheinlich automatisch aus, da kommt man ja garnicht drumherum...allerdings bin ich schon der meinung das der elf vielleicht nicht komplett ausgereift ist mit, sagen wir mal 50-60 jahren allerdings, auch nur bei den unsterblichen elfen...

und da wir palladiumelfen nur (*G*) lausige 600 jahre alt werden denke ich mir einfach mal das es ein bisschen schneller geht...davon mal ganz abgesehen würden menschen & andere eintagsfliegen gar keine richtigen vergleichsmöglichkeiten haben um dieses überhaupt nur ansatzweise zu verstehen (ausser sie leben in einer elfenfamilie)...weil so "weitentwickelt" wie ein gleichaltriger mensch müsste man als elf doch auf jeden fall sein.... deshalb glaube ich auch nicht das lolindir n dreikäsehoch ist, der zu den spielercharakteren aufschaut, aber schon das aramil mehr wissen hat aufgrund seines alters... es sei denn er lag wie so oft im patzerkoma....hehehe

da gefällt mir die sturm & drang phasen theorie von klaus ganz gut....vor allen dingen was ist wenn man wie mein charakter auf den ätherischen schrott scheisst? ist man dann schneller ausgebildet?

da waren sie wieder meine fragen.....
23.08.2004: Octavio
@ dirk: ich finde es ist sehr leicht erkennbar, dass du einen jüngeren Elfen spielst, der wie du so schön sagst, auf ätherischen Schrott scheisst (sturm und Drang eben). Ich würde auch sagen, dass ein Elf mindestens so weit entwickelt ist, wie ein Mensch im gleichen Alter, also kein Dreikäsehoch-phänomen. Das mit den Fähigkeiten; nun Kinder müßen ihre Sinne auch schulen und damit umgehen lernen, wenn man das nicht unterstütz und schult ( :-) mein Job), dann bildet sich wenig aus, auch wenn jeder im Prinzip, Gleichgewichtssinn, Tastsinn, Wärmesinn, Bewegungssinn, Gehör usw. hat. Zur Entwicklung dieser Sinne braucht es schulung! Als erstes Entwickelt sich ein Elf mit den gleichen Sinnen iwe ein Mensch, dann kommen die besonderen SInne. Wäre es nicht denkbar, dass ein Elf um seine Krankheitsresitenz aufzubauen, erstmal eine Reihe von Krankheiten durchmachen muß, um diese Fähigkeit zu besitzen, wie wir unsere Kinderkrankheiten haben, die alle mit inneren Entwicklungsschritten im Zusammenhang stehen? Das braucht alles Zeit.

@ Klaus: Das mit den Punkten ist richtig, doch nicht wirklich ein Problem, in einem System wie Palladium ist es halt so wie es ist, ausser man macht eben andere Regeln. In meinem System Tasmatan ist es ein ganz schöner Akt einen Elfen zu spielen, mit vielen natürlicher weise aus dieser besonderen Begabung und Art heraus entstehenden Beschränkungen. Eine der wichtigsten wäre, ein Elf hat eine extrem hohe Hemmung, zu dilettieren, Dinge einfach wild auszuprobieren, das wäre eine Besonderheit der Menschen, die haben ja gar nicht die Zeit erstmal Meister des Blätterlauschens zu werden, bevor sie sich an ein Musikinstrument wagen, die setzen sich ran und schrumm, schrumm schon kommt ein Musiker dabei raus, für einen Elfen immer noch ein Graus, aber als Leistung für einen Elfen nicht machbar, diese Fähigkeit ist aber für einen Helden meist ziemlich notwendig. Also lieber einen Menschen, als einen wahnsinnig musikalisch und gesangsbegabten Elfen.
23.08.2004: Klaus
@Octavio:
Ja, das es so ist, wie es ist, habe ich auch gar nicht verleugnen wollen. Ich habe nur eine Idee um diesen Konflikt aufzulösen eingeworfen.

Eine andere Variante ist tatsächlich Dein Tasmatan-Regelwerk zu Elfen. Dadurch kann natürlich die Zeit, die benötigt wird um Skills zu erlernen gedehnt werden.

Insgesamt sagt mir das, dass ich in Tasmatan nie einen Elfen spielen sollte. Nach dem Intermezzo von letzter Woche, wäre ich glaube ich nicht dafür geeignet. ;)

Zu der Entwicklung der Sinne und so nochmal. Das spiegelt sich in fast allen Systemen in den Skills wieder...
24.08.2004: dirk
ich denke wir sollten vor allen dingen die palladiumelfen nicht so überbewerten denn sie sind ja sehr stark beschnitten worden im gegensatz zu anderen rollenspielen...wobei ich mal d&d ausser acht lassen will, weil ich die elfen dort einfach nur sch....finde...

@octavio
das mit den sinnen ausbauen erinnert mich eher an skills ausbauen, als an die tatsächlinchen körperlichen eigenschaften...du musstest in deinem reallife auch nicht viel tun für deine statur und hast dadurch nen physikalischen bonus in die wiege gelegt bekommen, im gegensatz zu einem 1,70cm,50kg-männchen...und so betrachte ich z.b.auch den leichteren zugang zur magie,nachtsicht,höhere geschicklichtkeit etc. bei elfen, das dieses natürlich auch geschult werden kann, zur verbesserung ist wünschenswert, nur sehen sie auch ohne schulung der sinne nachts......aber eigentlich auch nicht so wichtig, denn das wichtigste ist für mich geklärt das nämlich lolindir nicht ein dreikäsehoch ist, was auch der ursprung dieser ganzen debatte war...

p.s.:es hat mir viel spass gemacht eure meinungen dazu zu lesen,endlich bekommen die comments eine gewisse tiefe...

@ octavio
kennt mark eigentlich auch diese seite?
24.08.2004: Octavio
@ dirk: marc kennt die Seite

@dirk & Klaus: es geht mir genau um die dinge, die man eben nicht als Sikll hat mit Punkten und so, sondern an Dinge, die man einfach so hat, die brauchen Zeit, um sich zu entwickeln, bevor man sie sicher einsetzen kann. Das geht im Prinzip von alleine und man braucht da nichts großartiges für tun, eben einfach Basale Dinge, und das meinte ich auch mit Schule, wir machen da sehr basale Dinge und die sind eben verdammt wichtig. Früher, als den Menschen noch nicht durch Technik der ganze Lebensraum erleichtert wurde, brauchte man auch noch nicht so viel SChule. Also diese Dinge, die man hat, ohne dass man sie im Spiel entwickeln muß, die brauchen zur Ausbildung Zeit und da ein Elf gewöhnlicher Weise relativ viel von Anfang an kann braucht es eben länger.

@ Klaus: du fragtest mich nach dem Unterschied zwischen Dark Legends und Tasmatan, er liegt zum Beispiel in der Unterschiedlichen Behandlung von Charakterrassen. In Dark LEgends, wie du gemerkt hast, was es kein großer Akt eine Halbelfe zu spielen, die hat eben spitze Ohren, ist etwas feinfühliger und hat mehr Magie, das wars. In Tasmatan allerdings kommen viele Besonderheiten zum Tragen, die jemand als Spieler auch gerne ausspielen würde und auch selber einfordert, ohne dass es Regeln gibt. Denn alles in Regeln auszudrücken, was bei einem Elfen in Betracht kommt, ist mir noch zu nervig, da brauche ich noch Spieler mit dem richtigen Groove für einen Elfen.
24.08.2004: Klaus
@Octavio: Obwohl ich als Nebenfach Philosophie hatte. Kann ich mich im Moment nicht mit dem Gedanken anfreunden einen erst denken dann vielleicht mal handeln Charakter zu spielen. was ja der Elf wäre. Dementsprechend habe ich nicht diesen Groove. ;)

Allerdings hab ich auch noch nie einen gespielt, der vor dem denken erstmal gehandelt hat. Könnte witzig sein. ;)

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