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04.09.2004: Zu den Wurzeln des Bösen...
Schaedelbeisser...Endlich hatten wir wieder Gelegenheit, auch in Tasmatan 1 weiter zu wandern. Octavio hat bei dieser Sitzung zum ersten Mal die Würfel gegen Tarot Karten ausgetauscht, was erstaunlich gute Ergebnisse lieferte, eine interessante Variante! In Tasmatan werden nun versuchsweise auch Kämpfe über Tarot Karten ausgeführt. Marc sollte diesen Eintrag vielleicht noch nicht lesen, da Tamlon sonst schon zu viel Wissen über zukünftige Ereignisse hätte!

Nachdem wir uns getrennt haben, geht Tamlon den Weg hoch nach Colemar. Lina, Jorge und Pilvi gehen hinunter zu den Miras Höfen, wo sie den misteriösen Kuttenträger vermuten.

Auf ihrem schnellen Weg nach unten treffen die 3 Resthelden einen Bettler, den sie ordentlich mit Pfennigen ausstatten, der ihnen allerdings nicht viel neue Informationen geben kann. Danach erkennt Pilvi in den Augenwinkeln in einem Gebüsch einen versteckten Kuttenträger. Die drei lassen sich nichts anmerken und laufen weiter. Als sie aus dem Blickfeld verschwinden, biegen sie in den Wald ein, um den Auflauernden zu stellen. Pilvi schleicht sich an, bedroht den Attentäter mit seinem Damastdolch, der gleich um Hilfe schreit und darauf den Knauf von Pilvis Dolch zu schmecken bekommt. Es stürmt eine Gruppe von vagabundierenden Bauern an. Als sie Jorge in seiner ritterlichen Ausrüstung sehen, scheinen sie schwer verstimmt. Sie erzählen von ihrem Ungemach, das sie unter der Herrschaft von Baron Kaltar von Itben erleiden müssen, der sie mit unverschämten Steuern belegt. Die Helden lassen ihnen auch ein paar Pfennige.

Räuber im Wald von ColemarRäuber im Wald von Colemar!

Sie treffen ein Paar mit einem Kind, das sich über schlimme Ereignisse auf den Miras Höfen unterhält. Offenbar wird dort eine sehr ungewöhliche Art der Steuertilgung gepflegt, irgendwer oder irgendetwas ist dort wohl eingepfercht. Als man sie anspricht, sind sie zu verängstigt, um genaueres zu sagen. Sie selber kommen gerade von den Elgar Höfen.

Aus den Erlebnissen schlau geworden, versteckt Jorge seine Lederrüstung und sein ritterliches Schwert und kleidet sich wieder in seiner alten Gaukler-Kleidung. So trifft man in den Miras Höfen ein, Jorge erfreut die Umgebung dabei mit einem netten Liedchen auf seiner Flöte.

Sie treffen auf nicht sehr fröhliche Bewohner und Reste eines Marktes. Lina ist von einer Verkäufern angezogen, die schicke Bauernkleider verkauft und vergisst darüber sogar ihren heftigen Hunger. Das Kleid, das sich Lina ausgesucht hat, kostet gerade mal 5 Pfennige. Als sie bezahlen will, stellt sich Jorge dazwischen und beginnt zu handeln, das Kleid wäre soviel nicht wert usw. Pilvi kann das, nachdem er von dem grossen gerade finanziellen Leid der Bauern erfahren hat, nicht mit ansehen, stellt sich vor Jorge und reicht der Verkäuerin 5 Pfennige aus seiner eigenen Kasse. Sie sprechen Bauern an, um Informationen zu erhalten, stossen aber immer mehr auf Unwillen.

Danach suchen die Helden etwas Brot, Käse und Wein und setzen sich an den Dorfbach auf ein paar Steine, um zu speisen. Jorge spielt eine fröhliche Melodie auf seiner Flöte, worauf Pilvi sich sofort nach einer Maid umschaut, mit der er ein kleines Tänzchen wagen kann. Die Maids in dieserm Dorf scheinen aber alles andere, als zu Tänzen aufgelegt zu sein.

Ein Bauer gesellt sich zu ihnen und Pilvi spricht ihn in seiner diplomatischen Art gleich an, ob er auch zu den Bauern zählen würde, die nicht über Probleme reden wollten. Schweissperlen bilden sich auf Jorges Stirn und er spielt seine Melodie des Frohsinns, worauf sich die Athmosphäre sofort entspannt, gar lustig wird. Jetzt kann Pilvi sogar Lina zu einem Tänzchen herausfordern, die ihm vorher eher zu kühl für solche Spässe erschien. Pilvi freut sich über den ausgelassenen Tanz mit ihr. Jorge schenkt Lina eine rosa Rose als Entschuldingung für seine Unhöflichkeit auf dem Marktplatz

Dann lässt Pilvi sich wieder zu dem Bauern treiben und diskutiert die Probleme des Dorfes. Offenbar heisst der Steuereintreiber des Barons Meister Wergan und hat 2 Schergen mit sich, um sich mehr Authorität zu verschaffen. Er erfährt, dass Jungfrauen für den Baron als Steuerschuld bereit gehalten werden müssen und dass ein Baueraufstand bevor steht. Als Pilvi fragt, ob denn die Bauern des Dorfes nach so einem Angriff genügend geschützt wären, sinniert der Bauer, dass es optimal wäre, würde der Tot von Wergan wie ein Unfall aussehen. Pilvi hat eine Idee und sagt es dem Bauern. Er will versuchen, etwas in der Angelegeheit zu erledigen. Man will sich in 2 Tagen wieder treffen.

Derweil drängt Lina sehr zum Aufbruch, sie will den Termin mit Tamlon unter dem heiligen Baum nicht verpassen. Auf dem Weg zurück nach Colemar verfinstern sie die Wolken immer mehr, es beginnt zu heftig regnen und der Weg wird immer schwerer begehbar. Sie entdecken ein weissen blutgefärbten Stofffetzen. Als Lina ihn inspiziert, hat sie eine Version. Sie sieht den misteriösen Kuttenträger, der den Weg kreuzt, danach sieht sie einen Mann und ein Mädchen auf der Strasse, die von einem Oger angegriffen werden. Der Oger zerfleischt den Mann, das Mädchen kann fliehen. Wir schlussfolgern, dass Lina den Diener von Algar und Algars Tochter Iblis gesehen hat. Den Leichnam von dem Diener haben wir auf dem Leichenwagen gesehen. Da Pilvi Iblis noch am Leben vermutet, trennt man sich. Die beiden verbliebenen gehen weiter hoch zum Baum, Pilvi schlägt sich in den Wald, um Iblis Spur aufzunehmen. Er entdeckt den Schauplatz des Kampfes und versucht sich in Iblis hineinzuversetzen, wohin sie wohl geflohen ist. Er geht weiter durch den Wald in Richtung Colemar und findet dort noch einen weiteren Stofffetzen von Iblis, offenbar ist Iblis die Flucht vor dem Oger gelungen. Nicht weit davon entfernt findet er die Kutte des Misteriösen, der sich offenbar ganz in der Nähe des Kampfes aufgehalten hat. Iblis selber kann er nicht finden, so nimmt er Stofffetzen und Kutte und macht sich auch auf den Weg zum Baum.

Dort angekommen, warten bereits Jorge und Lina auf ihn, denen er von seinen Entdeckungen berichtet. Alana, die man dort erwartete, ist bereits da. Sie berichtet, dass Tamlon ebenfalls bereits hier war, aber wieder weg auf einer Mission für sie ist. Man unterhält sich mit ihr, berichtet von der Besessenheit von Maredan, diskutiert die Schwächung des Baumes, dem offenbar Kräfte über die Wurzeln entzogen werden. Alana erzählt davon, dass hier in früheren Zeiten Zwerge gewohnt hätten, die Zwerge und Elfen aber in einen Krieg fielen und die verbliebenen Zwerge nun hinter dem Siegeltor gesichert wären. Sie vermutet allerdings nicht, dass die Zwerge Tunnel bis zu dem Baum treiben würden. Die Schattenwesen, die wir erlebten, waren ihr bekannt, sie kommen aus einer anderen Welt, verbünden sich aber immer wieder gerne mit Völkern der diesseitigen Welt um Chaos zu verbreiten.

Lina beschliesst, in Trance die Wurzeln des Baumes zu inspizieren. Die Reise ist grauenhaft! Sie sieht unter dem Baum eine Höhle gefüllt mit skeletierten Totenschädeln, die nur noch an der freigelegten Wirbelsäule hängen. Diese fressen von den Wurzeln des Baumes und leiten die so gewonnenen Energien in eine Art Gefäss, das mit einer anderen Dimension verbunden zu sein scheint. Sie sieht den Misteriösen umgeben von den Schattenwesen, die sofort auf Lina einstürmen und sie aus ihrem Zustand zurück drängen. Nur mit der Unterstützung von Alana, kann sie heil wenn auch geschwächt in das Diesseits zurück kehren.

Als Lina den anderen von ihrer Vision erzählt, hat sie auf einmal die Eingebung, dass sie einer der Stofffetzen in der Sache weiter bringen könnte. Sie betrachtet den Stofffetzen von Iblis noch einmal genauer, und sieht nun, dass einer der Totenschädel Iblis sein muss. Offenbar hat der Misteriöse sie nach dem Ogerkampf abgefangen und in diese grauenhafte Form verwandelt, in der sie ihm nun dienstbar sein muss.

Die drei beschliessen, auf Tamlons Rückkehr zu warten und vereint den Zugang zu der Höhle der skeletierten Schädel zu finden, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Lina hat die aufbauende Vision, dass sie vereint der Aufgabe gewachsen sein könnten...
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c o m m e n t s
05.09.2004: Baron Kaltar
Knüpft diesen Schreiberling auf! An den Galgen mit ihm. Ibsen ! Pha! Itben, wir sind hier in Itben. .:Er nimmt sein Schwert von der Wand und ruft 50 seiner besten Leute zusammen und macht sich auf den Weg nach Colemar, um diesen Frevel an dem Namen seiner Baronie zu sühnen.:. Allerdings kommt er in das üble Wetter und weil er zu nass wird bläst er die Sache ab und zieht sich in sein gemütliches, trockenes Kaminzimmer zurück. Ja, ja, so ist er unser guter Baron. Das tatkräftige Herz am richtigen Fleck und immer für einen Spass zu haben.
05.09.2004: Alana
Möge der Segen der Elfenheit über euch wachen, in den folgenden düsteren Stunden.
... wo ihr vor lauter Grauen keinen Platz mehr für die nächste Entleerung findet, sich die düsteren WEsen über euch hermachen werden und das Gelächter der SChattenwesen durch den kahlen heiligen Baum hallen wird, wenn sie euere Gehirne schlürfen ... (Das war wohl nicht O-Ton Alana, sondern der fiese Meister, der sich für seinen nächsten Auftritt vorbereitet
06.09.2004: Der Schreiber
.. nutzt den Regen um bisher geschriebenes rein zu waschen ..
06.09.2004: Der Schreiber
Mir war so, als wenn unsere Helden bei den Bauernbanditen in einem unnatürlichen Blitzlicht standen? Will der Meister seine festgehaltenen Eindrücke mir nicht mal zukommen lassen?
06.09.2004: Der Schreiber
.. und lasse Deine Wut über Fehler meines Textes lieber in einer zünftigen Schlacht Mortal Combat gegen mich aus und schone unsere Helden, Meister...
06.09.2004: Der böse Meister
Nee, nee, das war keine Wut von mir. Ich war höchst erfreut , dass der Eintrag so schnell und nett geworden ist. Es war nur eine gute Möglichkeit den finsteren Baron Kaltar etwas zu Gehör zu bringen, damit ihr auch wisst, mit wem ihr euch da einlasst, wenn ihr den Rebellen helft.
06.09.2004: Der verpeilte Fotohansel
Grumpf, Meister, verzeiht, die Fotos habe ich alle verwackelt Ich schicke Euch das halbwegs beste davon.
07.09.2004: Der Schreiber
So verkleinert sieht das Foto doch recht respektabel aus, denke ich.

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