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14.09.2004: Ein Heer zieht durch Timiro Kingdom

Ork und Oger Heer

Palladium Abend am 14.9.2004: Nachdem Aramil sich das Gefängnis, in das Lolindir verschleppt wurde, von außen angesehen hatte, sprach er noch einmal beim Lagerkommandanten Aberdaal vor, in der Hoffnung, Missverständnisse aufzuklären. Doch als er erwähnte, mit Lolindir manch Abenteuer bestanden zu haben, wurde er sofort abgeführt und in die Zelle neben Lolindir gesteckt.

Beide machten sich sofort an ihren Schlössern zu schaffen, Lolindir öffnete seines mit einem kleinen Dolch, Aramil betätigte die Mechanik telekinetisch, beide fanden sich in Kürze vor den Zellen. Doch sie hörten von draussen Schritte, so eilten sie zurück in ihre Zellen und hatten gerade rechtzeitig ihre Zellentüren geschlossen, als Aberdaal mit 3 Begleitern in das Gefängnis trat und ein Verhör begann. Er wollte vor allem erfahren, was die beiden wussten und ob es Mitwisser gab. Als die beiden Mitwisser verneinten, ordnete Aberdaal seinen Begleiter an, die beiden Elfen zu töten.

Die Armbrust eines Angreifers zerschellte telekinetisch an einer Wand, danach versuchte Aramil das gleiche mit einem ganzen Angreifer, was misslang. Darauf wurde Aramil von einem der Begleiter offenbar per Psi-Fähigkeiten in die Luft gehoben, wo er regungslos verharrte. Lolindir konnte die Zeit nutzen, um alle Angreifer in einer extrem schnellen Bewegung nieder zu metzeln. Als Aramil gerade nicht hinsah, drängte Lolindirs Blutdurst ihn dazu, bisher noch ohnmächtige Soldaten per Kehlenschnitt des letzen Restes Lebens – und evtl. zugänglicher Informationen - zu berauben.

Die beiden gingen nach draussen und wunderten sich gerade über die auffällig schmale Besetzung des Forts, da wurde selbiges auch schon von Orks und Ogern gestürmt. Die beiden versuchten noch, die Soldaten des Forts zu wecken, aber die waren offensichtlich betäubt, und so blieb den beiden nur noch übrig, das Fort über die rückwärtige Mauer fluchtartig zu verlassen und die herausgeputzten Gardisten sich ihrem Schicksal zu überlassen. Dann machten sie sich zu Fuß auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt in Smia.

Verhüllte FrauAuf dem Weg nach Smia trafen Hammerfaust und Peottre auf eine ältere verhüllte Frau, die von Hammer einen Gegenstand verlangte, dessen Namen sie nicht nannte. Hammer verweigerte die Herausgabe, verfiel darauf kurzzeitig in einen komaartigen Zustand und die Frau verschwand. Als Hammer wieder aufwachte, war er verändert. Er zeigte immer wieder Anzeichen von Raserei und Wahnsinn, griff sich selber an oder band Peottre, als dieser schlief, auf seinen Altar und wollte ihn opfern. Peottre gelang es relativ gut, ihn im Zaum zu halten, und so erreichten beide Smia, wo Peottre Hammer zu Heilern bringen wollte, die aber immer Reisaus nahmen, wenn sie Hammer sahen. Hammer bezog diese Panik auf die mitgeführten Goldstangen aus dem geschmolzenen Altar der Amon-Ra, und so versuchte er, das Gold gegen andere Wertgegenstände einzutauschen. So gab er magische Verbesserungen für seine Rüstung bei einem Kobold-Schmied in Auftrag und kaufte den ganzen Juwelier Laden einer Zwergin leer, so dass ihm nur wenige Stangen übrig blieben Danach machte man sich an die Heilung, erfuhr aber nur, dass Hammer eine extrem schlechte Aura hätte, die vielleicht von einem Gott geheilt werden könnte oder zumindest von einem sehr hohen Priester. Daraufhin sprachen sie beim Stadtkommandanten vor und berichteten ihm von dem bevorstehenden Angriff. Dieser schenkte ihnen Glauben, sagte aber, dass in Smia nicht genügend Soldaten stationiert wären, um dem Angriff etwas entgegen zu setzen, und überhaupt sei Smia gar nicht richtig befestigt.

Währenddessen schauten Aramil und Lolindir immer mal wieder nach hinten, um die Entfernung des verfolgenden Heeres zu bestimmen. Sie entdeckten eine Staubwolke am Horizont und beobachteten sie einige Zeit. Dabei fiel ihnen auf, dass das Heer gar nicht direkt nach Smia zog, sondern sich etwas mehr nördlich hielt. Aramil, der die Gegend hier aus seiner Jugend kannte, lief ein kalter Schauer über den Rücken: Sie hatten nicht Smia sondern Erat im Visier, den Ort, wo er geboren wurde und wo seine Familie immer noch lebte. Leicht panisch werdend, konnte er sich zuerst nicht entscheiden, ob er nun auch direkt nach Erat eilen, oder vorher noch am vereinbarten Treffpunkt in Smia vorbei schauen sollte. Nach einiger Diskussion mit Lolindir, beriet man, dass der Ausflug nach Smia nur ein relativ kurzer Umweg wäre und dass man so die Chance hatte, Verstärkung für das komplett ungeschützte Erat zu rekrutieren. Mit eiligem Schritt machten sie sich nach Smia auf den Weg. Dort verfolgten sie die „Goldspur“ des Zwerges und fanden bald ihre beiden Kumpanen bei einem festlichen Schmaus und im Gespräch mit dem Stadtkommandanten vertieft vor.

Aramil erzählte die Neuigkeiten, die den Stadtkommandanten sichtlich erfreuten, das Heer zog ja an seiner Stadt vorbei. Man beschloss, am nächsten Morgen nach Erat aufzubrechen und zu sehen, was zu retten sein würde. Es wurde ihnen eine Begleitung von 100 Soldaten zugesagt. Hammer wollte nachkommen, da er auf seine noch nicht fertige Rüstung nicht verzichten wollte und ihm Erat eigentlich auch egal war. So begab sich Aramil auf seine erste Astralreise seines Lebens, um sich mit seinem Onkel und Lehrmeister Aust Amakiir in Erat zu treffen. Er warnte vor der Gefahr vor der Erat stand, und empfahl dringend, das Dorf zu evakuieren. Aust sagte, er werde tun, was in seinen Kräften läge, aber er zweifelte, ob er alle im Dorf innerhalb der 2 Tage, die noch blieben, zur Flucht überreden könnte. Zumindest er und seine Familie wollten sich in Sicherheit bringen.

So bereiteten unsere Helden sich auf die Nacht vor, die zumindest für Aramil sehr unruhig werden würde...
edit

c o m m e n t s
20.09.2004: Hammerfaust
Allerdings wirst du eine unruhige Nacht haben. Ich bin ja wieder in deiner Nähe und Elfen wollte ich schon lange mal meiner neuen Göttin opfern. Har, Har, Har
20.09.2004: Aramil
Über Deine Spässe lache ich später, Zwerg. Zur Zeit habe ich wichtigeres im Kopf als magische Rüstungen und vermummte Frauen. Stell Du Dich mal ruhig neben Deinen kleinen Kobold-Schmied, während wir heldenhaft in den Krieg ziehen...
21.09.2004: Amon-Ra
Mein Lieber Hammerfaust...

Du hast es scheinbar immer noch nicht kapiert...
21.09.2004: Lolindir
Der meint es echt ernst, denkt nur an den armen Peottre hätte er sich nicht befreien können, dann wäre er jetzt fischfutter.....ob Hammerfaust aber auch einen aufgebrochenen trupp der es sehr eilig hat, mit seinen stummelbeinchen einholen kann?geschweige denn fähig ist die schriftrolle richtig zu benutzen wird sich alles zeigen....vieleicht verpufft diese drohung ja schon bald auf ihrem weg zur sonne.....
21.09.2004: Aramil
Zum Schriftrollen benutzen muss man mindestens mal lesen können, ich denke also, er wird auf seine Beine angewiesen sein, um seine neue glänzende Rüstung (hatten wir die nicht als Insignum von Unfähigkeit kennen gelernt, Lolindir?) nach Erat zu tragen...
Aramil ist gerade offenbar leicht genervt vom Egoismus der Zwerge
21.09.2004: Lolindir
Mal eine ganz andere frage und zwar wie gehen wir weiter vor? denn wenn Erat fällt,sind die nachshubliniern der forts gestört (falls es da draussen überhaupt noch intakte forts gibt)zum zweiten wenn die truppe nicht aufgehalten wird geht sie gestärkt (ausrüstungstechnisch)aus der situation hervor und kann weiter marodieren....und mit der lausigen militärischen organisation von Timiro, geht bald die ganze infrastruktur vor die hunde....also muss die stadt auf jeden fall gehalten werden....ich schlage vor das wir sie beim nächsten nachtlager überfallen....was meint ihr dazu?
21.09.2004: Lolindir (Herr der Flüchtigkeitsfehler)
einfach nur mal durchreiten mit 40 reitern ein paar köpfe abschlagen und verschwinden....das zermürbt....dann noch nen kleinen hinterhalt legen mit den bogenschützen für die,die uns verfolgen und schwupps sind es keine 300 mann ,äh monster mehr.....
21.09.2004: Soldaten
JAAAAAAA!!!!! Lasst uns den Abschaum Niederreiten!!!!!
21.09.2004: Lolindir
Mutig die Jungs.....
21.09.2004: Aramil
Deine Einschätzung ist recht trefflig, finde ich. Dein Plan ist zwar ein typischer Asassinen Plan, aber ich finde den recht charmant. Ich überlege, ob man irgendwas subversiveres machen könnte, denen Angst einpflanzen, oder dem Oberork die Eingebung geben, dass sich ein riesiges Heer um Erat versammelt hat. Ich weiss nicht, ob meine Fähigkeiten das zulassen, aber ein Versuch wäre das wert.
Aber man kann das eine ja tun und das andere nicht lassen, werter Elbenfreund.
22.09.2004: Lolindir
da muss ich euch korrigieren werter Aramil denn dies war ein millitärischer plan....mein assassinen plan lautet wie folgt:nach und nach die anführer ausschalten durch sneak-missionen und gezielte schüsse aus dem hinterhalt....
22.09.2004: Aramil
Wie auch immer, er gefällt mir, euer Plan!
22.09.2004: peottre
Sagt mal, hatten wir diesen Plan nicht schon am letzten Abend, und letztendlich ist der daran gescheitert, dass wir fast gleichzeitig mit den Orks in Erat eintreffen werden? *gruebel*
22.09.2004: Aramil
Wenn ich mich recht erinnere kommen wir knapp einen Tag vor dem Heer an, wenn wir rechtzeitig aufbrechen..
22.09.2004: Lolindir
wir haben auf jeden fall ein tag vorsprung...warum weiss ich zwar nicht so recht aber mir solls recht sein,besser als leichen eintüten....

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