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02.10.2004: Der heilige Baum ist gerettet!
Der heilige BaumTasmatan Kampagne 1: Alana berichtete den Helden unter dem Baum, dass Tamlon doch nicht an dem selben Abend zurück kommen würde, sondern noch ein wenig für seine eigene Aufgabe benötigen würde, so entschieden sie, die Rettung der Wurzelkräfte zu dritt in die Hand zu nehmen.

Pilvi setzte sich unter den Baum und versuchte sich mental in die Situation an den Baumwurzeln zu versetzen, die Lina ihm geschildert hatte. Er versuchte einen Strom des Bösen zu finden, den er verfolgen konnte, um so den Eingang zu der Höhle zu erspüren. Seine Sinne gaben ihm die Richtung Südosten an. Das Wetter war trist, es regnete in Strömen.

Die Helden brachen in diese Richtung auf, der sie in einen ziemlich dunklen Wald führte, der Abend war bereits spät geworden. Sie kamen an einen Bach und Lina bekam die deutliche Eingebung „Dies ist ein Tor!“. Der Fluss selbe erwies sich aber nicht als Tor, so setzte sich Pilvi an den Fluss und versuchte zu erspüren, ob das Wasser des Baches schwarze Energien mit sich führte. Dies spürte er nicht, aber das Tor selber, das offenbar flußaufwärts. Sie gingen weiter und kamen an einen kleinen Wasserfall, in den Pilvi, der durch den Regen sowieso schon durchgenässt war, seinen Kopf hinein steckte und eine nicht erleuchtete, dunkle Höhle vorfand. Sie hatten den Eingang scheinbar entdeckt!

Sie banden sich zur Bergmanschaft zusammen, dann ging es ab in das dunkle Loch, in dem man sich nur kriechend und auf Tastsinn und Gehör verlassend fortbewegen konnte. Nach einiger Kriecherei öffnete sich der enge Tunnel in einen richtigen Gang, in dem man aber auch nicht mehr sehen konnte. Pilvi erfühlte einen abgerissenen Kinderarm! Blaue SphäreEin wenig weiter nach vorne gehend, erblickten die Helden eine blau schimmernde Sphäre, je näher sie kamen, desto mehr begann es bei Pilvi und Lina in den Ohren zu klingeln, Jorge schien unempfänglich für diese Beeinflussung. Irgendwann waren Pilvi und Lina so beeinträchtigt, dass sie ihre Umwelt gar nicht mehr wahrnahmen, Jorge sah sie wie ohnmächtig umfallen. Da stürmte ein offenbar besessener Lehmstecher auf Jorge zu. Jorge versuchte, den Lehmstecher in seiner Raserei zu zügeln, konnte dies aber nur noch durch eine Erlösung des Lehmstechers durch sein Schwert. Im selben Moment hatten Pilvi und Lina das Gefühl, wieder zu sich zu kommen. Sie registrierten aber schnell, dass sie sich nicht in der normalen Welt befanden, sondern in ihren Astralkörpern steckten. Leider waren sie nicht alleine, sondern umgeben von einer Schar geifernder Wolfshunde, vor ihnen stand eine Art Dämon, hinter ihnen ein Kuttenträger mit Peitsche und Waffe!

Lina und Pilvi hatten die Eingebung, dass ihre Lieblingsfarben ihnen in dieser Situation helfen könnten. Pilvi dachte an Schwarz, versuchte, genau wie diese Farbe jegliche Aussendung von Licht zu unterdrücken und sich so unsichtbar zu machen. Pilvi unter Testosteron!Das misslang zwar, aber durch das Konzentrieren auf diese Farbe erweckte er schwarze Kräfte in sich, sein Astralkörper mutierte zu einem Testosteron schwitzenden Monster mit einer gewaltigen Keule. Laut grunzend und brüllend brachte er mit einem gewaltigem Schlag die Rotte Wolfshunde zu seiner Rechten zum winseln. Lina dachte an Gelb, beschwor Schutzgeister und konnte so einen ätherischen Schutzwall aufbauen. Pilvi hatte leider übersehen, dass der viel gefährlichere Gegner der Dämon war, der sich als ein Dämon der Besessenheit herausstellte und nun versuchte, Pilvi an die Stelle des besessenen und inzwischen toten Lehmstechers einzusetzen. Pilvi konnte einen Teil dieser Besessenheit abwehren, schlug allerdings Lina mit seiner Keule an den Kopf, die benommen zu Boden fiel. Da griff ihn der Dämon an und stach mit einem Giftdornen in sein Bein. Als sich Lina wieder aufrappelte, sah sie ein Dimensionstor in einiger Entfernung, das sich zu öffnen schien. Durch dieses stürmte Jorge heran, sein Schwert leuchtete strahlend blau! Lina ging auf das Tor zu, sah aber, dass Pilvi arg in Bedrängnis war. Sie berief nun Schutzgeister auf ihn, die die Reste von Besessenheit und Gift aus seinem Körper trieben. Endlich konnte er wieder klar denken und so seine gerade ziemlich missliche Lage erkennen: Jorge hatte den Peitschenschwinger angegriffen und ihn nach hinten gedrängt, so stand er nun direkt im Rücken von Pilvi und fing auch an, ihn zu attackieren. Lina schaffte eine mächtige Aktion, die den Dämon und den Peitschenschwinger aus dieser Dimension in eine andere vertrieben. Gerade rechtzeitig für Pilvi. Durch Linas machtvollen Eingriff, konnten die 3 Helden erfolgreich die Astralebene verlassen. Die Körper von Pilvi und Lina waren noch nicht aus ihrer Benommenheit erwacht, Jorge schritt hingegen schon heldenhaft gegen die Schädel vor, die die Wurzeln des heiligen Baumes angriffen, danach zerstörte er das Gefäß, das die Energien des Baumes absog und mit einem lauten Knall implodierte. Danach schleppte er die beiden völlig erschöpften Freunde aus der Höhle und zurück nach Colemar - auf dem Weg dorthin beobachteten sie noch einen Trupp gut bewaffneter Ritter mit dem Wappen von Baron Itben, der sich auf dem Weg nach Colemar befand. Die Helden betraten ihre Lieblingstaverne, wo sie Linsensuppe assen und über das vorgefallene sprachen. Dann begaben sie sich ins Bett, wo sie bis zum nächsten Abend durch schliefen.

Am nächsten Abend besuchten sie den Ritter Ismar, der über Steuerforderungen brütete, die ihm wohl von dem Trupp aus Itben übergeben wurde. Ismar grämte sich, dass er diesmal wohl Probleme bekommen würde, seine Leute vor den Forderungen aus Itben zu schützen, da die Schatzkammern wohl nicht reichen würden. Man konnte ihm ein bisschen Aufmunterung verschaffen durch einen Bericht des vorgefallenen. Danach besuchte man Maredan, der inzwischen völlig genesen war. Er hörte gespannt dem Bericht der Helden zu. Im Gespräch mit Maredan wurde den Helden deutlich, dass der misteriöse Kuttenträger eben jener Lehmstecher gewesen war, den Jorge von seiner Besessenheit erlöst hatte. Pilvi fragte nach dem Mork, den er zur Unterstützung der Bauern aus den Miras Höfen einsetzen wollte, es ging ihm immer noch schlecht. So fragte man Maredan, ob er Tränke hätte, die Menschen debil oder sonst wie unfähig erscheinen lassen könnten, die man den Schuldeneintreibern durch eine List einflössen könnte. Maredan verfügte nicht über solch dunkle Fähigkeiten, aber er erwähnte den Alchemisten Abran, der sehr versteckt in einem Wald bei den Miras Höfen wohnen würde. Der vorher vergiftete Händler Aqueus wüsste den Weg dahin, er stand im Handelskontakt mit dem Alchemisten. Lina hatte wenig Interesse an diesem Vorhaben, sie wollte sich noch etwas von den Strapazen des Vortages erholen, so gingen Jorge und Pilvi alleine zu Aqueus. Dieser war hocherfreut, die beiden zu sehen, er hatte erfahren, dass sie maßgeblich an seiner Genesung beteiligt waren. Jorge konnte sich nicht wehren, als Aqueus ihm einen Gulden als Dank in die Hand drückte. Nach einem kurzen Gespräch willigte Aqueus ein, die beiden trotz der fortgeschrittenen Stunde, zu Abran zu führen.

Es stellte sich heraus, dass Abran wirklich gut versteckt und durch Fallen geschützt wohnte, eine Falle hatte den Händler kurz zuvor vergiftet. Allen Widerungen zum Trotz gelang es ihnen aber Aqueus aufzusuchen. Dieser bestätigte, dass er über die gesuchten Tränke verfüge, dass diese aber einiges kosten würden. Man fragte ihn, ob man nicht vielleicht im Austausch für die Tränke etwas für ihn tun könnte und tatsächlich hatte er ein Problem: Ein Katzelwurm, den er groß gezogen hatte, war zu stark geworden und ihm entwischt, Abran wollte ihn tot zurück haben. Pilvi kramte ein Stück inzwischen angefaultes Schweinefleisch aus seinem Rucksack und fragte den Alchemisten, ob der Biss darauf von besagtem Ungetüm stammen würde. Abran bejahte. Die beiden Helden versprachen, sich des Problems anzunehmen und Pilvi liess sich von Abran 5 seiner Pfeile mit einem Betäubungsmittel einreiben und man steckte einen Trank ein, der besonders schnell betrunken machte. Auf dem Weg zu den Miras Höfen schmiedeten Jorge und Pilvi neue Pläne, man wollte versuchen, den Katzelwurm zu fangen und dann auf die Steuereintreiber hetzen, die auf dem Weg zu den Miras Höfen waren.

Es war fast Mitternacht, als die beiden an der Tür von Lucar, dem Bauernführer der Miras Höfe, das vereinbarte Klopfzeichen hören liessen. Man erzählte ihm, dass man einen Plan hatte, dass man dazu aber seine Hilfe bräuchte. Man kaufte ihm 2 Schweine und Material für eine ausgebuffte Falle mit Verschliessmechanismus ab. Dann zogen die beiden mit Lucar zu dem Ort, wo sie den Katzelwurm gesehen hatten, es wurde eine Grube ausgehoben, darin ein festes Gestell aus Stangen aufgebaut, so wie einen Deckel, der sich automatisch schließen liess. Lucar ging wieder nach hause, während sich die beiden Helden auf die Lauer in einem Baum legten und immer mal wieder das Schwein mit kleinen Steinchen zum Quieken brachten. Katzelwurm stürzt sich auf Schwein! Es dauerte nicht lange, dann raschelte es in einem Baum und der 3 Meter lange Katzelwurm bewegte sich auf das Schwein zu. Pilvi legte mit 2 Betäubungspfeilen in seinen Bogen an. In dem Moment, als der Katzelwurm sich auf das Schwein warf, bohrten sich 2 Pfeile in seinen Rücken und die Klappe unter ihm öffnete und verschloss sich gleich wieder. Die beiden Helden freuten sich enorm über ihren Jagderfolg und näherten sich vorsichtig der Falle. Als sie sich überzeugt hatten, dass darin alles ruhig war, hoben sie den Käfig mit einem Flaschenzug auf den mitgebrachten Wagen und fuhren los, den Steuereintreibern entgegen. Ein gutes Stück hinter den Miras Höfen stellten sie den Wagen am Waldrand ab, so dass er vom Weg aus nicht gesehen werden konnte. Dann legte Pilvi alles ab, was ihn nach einem Jäger aussehen liess, schnappte sich das zweite Schwein und ging den Eintreibern entgegen.

Als er sie traf, gab er sich als Bauer aus, der seine Steuer für Baron Itben in Form seines Lieblingsschweines vor sich hertreiben würde. Die Eintreiber namen gut gelaunt den Katzelwurm Köder entgegen und machten sich einen Spaß mit dem unterwürfig auftretenden Bauern. Sie verlangten sein Hemd, als er kein Bargeld dabei zu haben schien. Pilvi gab es ihnen, scheinbar verängstigt, zusammen mit einem präparierten Sack Wein und zog sich schnell zurück zu Jorge. Bei ihm angekommen, inspizierte er den scheinbar immer noch betäubten Katzelwurm, dabei sprang dieser plötzlich mit voller Wucht gegen seinen Käfig, Pilvi konnte im letzten Moment zurück springen. Mit einem Seil öffnete er den Käfig, dann gaben er und Jorge ihren Hengsten die Sporen. Der Katzelwurm schnellte sofort in Richtung des Schweines bei den Eintreibern und machte auch mit diesen kurzen Prozess, dann wollte das Ungetüm verschwinden. Jorge rief: „Schieß, Pilvi!“, und Pilvi, der mit noch immer nacktem Oberkörper auf seinem Pferd sass, strich seine Haare zurück und legte an. [Der Spielleiter sagte: „Jetzt musst Du aber eine sehr eindeutige Karte ziehen, sonst habt ihr gleich heftige Probleme!“]. Die Entfernung zum Katzelwurm und den Wind gut abschätzend, zielte Pilvi kurz vor den Wurm und liess die Sehne los schnellen. Der Pfeil durchbohrte direkt das Genick des Katzelwurms, so dass dieser wie vom Blitz getroffen tot zusammen brach [Der Spieler hatte die Karte „TOD“ gezogen, eindeutigeres konnte man wohl nicht ziehen! ;)]

Mit extrem vor Stolz geschwelter und immer noch freier Brust, ritt Pilvi zum Katzelwurm und schliff ihn zu dem Wagen, danach durchsuchte man die Eintreiber. Pilvi schnappte sich sein Hemd, das den Kampf überstanden hatte, und die beiden nahmen einiges an Geld mit, das die Eintreiber bisher eingetrieben hatten. Dann brachten sie Lucar von den Miras Höfen die freudige Nachricht und brachten dann den Katzelwurm zu Abran, der sehr verwundert aber hoch erfreut ihnen alle Hilfe anbot, die sie benötigen würden. Dann zurück nach Colemar, wo man Lina stolz von den vollbrachten Heldentaten berichtete, dann zu Ismar, dem man den Sack mit „gefundenem“ Geld überbrachte als Hilfe für seine Steuerschuld. Dieser war fassungslos vor Freude, und bot auch Hilfe an, wenn Hilfe nötig wäre.

Die 3 Helden planten nun ihre Zukunft. Als erstes sollte gefeiert werden, danach wollte man sich Erholung und Musse in Studien suchen. Jorge wollte ritterliches Auftreten und vor allem den Schwertkampf bei Ismar lernen, Lina wollte bei Alana in die Schule gehen, z.B. ihre Nähe zu Tieren erforschen und Pilvi wollte bei Abran die Lehre der psychoaktiven Drogen und Tränke lernen, um die Astralebene so aktiv und nicht wie bisher intuitiv betreten zu können, und auch um sich dort mit seiner Form des „Testosteron Monsters“ vertrauter zu machen.

So wird die Zeit vergehen und man wartet voller Vorfreude auf das Wipfelfest, bei dem Jorge mit seiner Dorfschönheit den nun genesenden Baum ersteigen wird...
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c o m m e n t s
10.10.2004: Octavio
Wow, wo haste denn die coolen Bilder her? Genau das Bild aus dem Buch! SEhr schick. Ach und dein Testosteronmonster, wenn der wirklich so aussieht, dann hat Lina wirklich einen starken Goldenen AUraschutz gehabt, denn es es gab ja nur ne Beule! SO ein Vieh haut einen ja unangespitzt in den Boden. Na viel SPass mit der Kontaktaufnahme mit diesem Aspekt von Pilvi.
10.10.2004: Grischa
Na glücklicher Weise hat ja eine/r im Buch entdeckt, dass der als "Tatzelwurm" unterschrieben war, so hatte ich ihn über die Google Bildersuche schnell gefunden.
Und zu Pilvis Testosteron Monster: Dieser Blick auf das Monster ist natürlich etwas subjektiv gefärbt, so sah der Schreiber das Testosteron Monster, wobei der Schreiber wohl auch ein wenig von dem Testosteron Rausch angestekt war..

p o s t : c o m m e n t
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